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Mehrheit der Schweizer für direkte aktive Sterbehilfe
 
Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist dafür, die heute verbotene direkte aktive Sterbehilfe gesetzlich zu erlauben. Dies geht aus einer nationalen Studie der Universität Zürich hervor, die heute in Zürich vorgestellt wurde.

RADIO TOP Beitrag über die neuen Diskussionen rund um die Sterbehilfe   

Gemäss der Studie würde eine Mehrheit die direkte aktive Sterbehilfe für Menschen erlauben, die an einer tödlichen Krankheit im Endstadium leiden. Diese Einstellungen hängen laut den Autoren mit einer positiven Sicht auf das selbstbestimmte Sterben und einer schwach ausgeprägten Religiosität zusammen.

Bislang ist die direkte aktive Sterbehilfe in der Schweiz verboten. Wer also einen Menschen gezielt tötet, um dessen Leiden zu verkürzen, macht sich strafbar.

Anders sieht es aus, wenn etwa Mittel verabreicht werden, welche die Lebensdauer verkürzen oder wenn darauf verzichtet wird, lebenserhaltende Massnahmen zu ergreifen. Solche Handlungen können unter gewissen Voraussetzungen straflos sein.

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02.09.2010, 11:00 (rof/sda)



 
 
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