Die Mutter des getöteten Florian G. will eine restlose Aufklärung des Mordes an ihrem Sohn. Heute ist die Brasilianerin in Zürich das erste Mal vor die Medien getreten.
Die Mutter wünscht sich, dass die Fehler der Behörden aufgeklärt werden. Vor allem beschäftige sie, warum die Behörden den Jungen in die Obhut des Vater gegeben haben. Dies erklärte ihr Anwalt, Burkhard Wolf gegenüber RADIO TOP. Von einer Anzeige gegen die Bonstetter Behörden sieht Marciana G. ab. Sie vertraue darauf, dass der Zürcher Regierungsrat den Fall lückenlos aufklärt.
Die Gemeinde Bonstetten liess in einer an der Medienkonferenz verteilten Mitteilung verlauten, sie nehme zum jetzigen Zeitpunkt zu den Einzelheiten des Vorfalls keine Stellung. Sie nehme die Bemerkungen der Mutter zur Kenntnis und werde sie in die laufende Untersuchung einfliessen lassen.
Die Gemeinde arbeite eng mit den kantonalen Behörden zusammen, um den «tragischen Vorfall» aufzuklären. Die Vormundschaftsbehörde habe
beide Elternteile «eng» und «sachgemäss» begleitet.
Der 7-jährige Florian ist vor einer guten Woche von seinem Vater im Winterthurer Hotel Krone umgebracht worden.