im Gebiet Moosburg sollen 40'000 Quadratmeter neues Gewerbe- und Industrieland erschlossen werden. Dies schreibt die Stadt in einer Mitteilung.
Landflächen für Gewerbe- und Industriebauten sind in Gossau Mangelware. Darunter leiden ortsansässige Betriebe ebenso wie Unternehmen, welche sich am attraktiven Wirtschaftsstandort Gossau niederlassen möchten.
Im Westen von Gossau könnten solche Flächen neben dem Gebiet Moosburg im Gebiet Sommerau bereitgestellt werden. Für beide Gebiete bestehen private Interessen zur Umzonung. Zudem ist für die Einzonung "Sommerau" eine Initiative angekündigt. Der Stadtrat hat die Planung für beide Gebiete parallel durchgeführt. Fest steht jedoch, dass der Kanton nur die Einzonung eines Gebiets genehmigen wird.
Aus Gründen des öffentlichen Interesses gibt der Stadtrat dem Gebiet Moosburg den Vorzug. Zwischen Wiler- und Flawilerstrasse und westlich des Bahndamms der Sulgener-Linie werden in einer ersten Phase etwa 40'000 Quadratmeter Gewerbe- und Industrieland verfügbar. In späteren Phasen stehen noch weitere gut 60'000 Quadratmeter zur Disposition.
Für das Gebiet Moosburg sprechen raumplanerische Überlegungen. Es grenzt auf drei Seiten an Siedlungsgebiet, ist aber durch den Bahndamm und eine 20 Meter breite Freihalteflächen vom Isenringquartier getrennt.
Im Gebiet Moosburg besitzt die Stadt bereits Kaufrechte an 76'000 Quadratmetern. Damit könne sie die öffentlichen Interessen gut wahrnehmen. Die Stadt kann bewirken, dass Flächen vorab Gossauer Betriebe zugänglich werden. Und sie kann beeinflussen, dass neue, wertschöpfungsorientierte Betriebe angesiedelt werden.