Immer weniger Personen interessieren für ein politisches Amt. Die Folgen für die Gemeinden sind verheerend. Viele kämpfen mit dem gleichen Problem: Tritt ein älteres Mitglied zurück, findet sich nur schwer ein Nachfolger.
Die Gründe liegen im erheblichen Zeitaufwand oder der Tatsache, dass Firmen ihre Mitarbeiter zur Ausübung eines politischen Amtes, nur ungern freistellen, sagt der Politologe Matthias Kappeler.
Natürlich hat dies eine gravierende Auswirkung auf die Durchmischung der Gremien, die meist nur noch durch selbständig Arbeitende oder Nichtberufstätige besetzt sind.
Nun liegt der Ball bei den einzelnen Gemeinden, die sich überlegen müssen, wie sie die Attraktivität der politischen Ämter wieder steigern können.