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Alkoholiker vernachlässigte seine Tiere
 
Erneut hat ein Bauer im Kanton Bern seine Tiere stark vernachlässigt. Die Behörden mussten Mitte Januar in Wattenwil zwei Kühe notschlachten. Es ist dies bereits der dritte Fall, der im laufenden Jahr publik wird.

Das kantonale Veterinäramt und die Polizei fanden am 10. Januar auf dem Hof in Wattenwil 14 stark verdreckte und unterernährte Kühe, wie Kantonstierarzt Christian Huggler eine Meldung im «Thuner Tagblatt» bestätigte. Zwei Tiere mussten notgeschlachtet werden.

Der fehlbare Bauer wurde angezeigt. Gegen ihn wurde ebenfalls vorsorglich ein Tierhalteverbot ausgesprochen. Der Mann litt offenbar an einem gravierenden Alkoholproblem, wie Huggler weiter ausführte. Er ist derzeit in stationärer Behandlung.

Der verdreckte Stall wurde inzwischen wieder gesäubert und die Tiere korrekt gefüttert. Die Ehefrau des Bauern wird dabei von Fachleuten der landwirtschaftlichen Schule Hondrich unterstützt und begleitet. Die Frau hat inzwischen wieder die Erlaubnis, vier Kühe und vier Kälber zu halten.

Für Aufsehen sorgte ebenfalls im Januar der Fall eines Bauern in Studen, der seine 78 Tiere verkommen liess. Anfang Februar kamen die Behörden auf die Spur eines Landwirts in Signau, dessen Tiere ebenfalls in katastrophalen Zuständen dahinvegetieren mussten.

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20.02.2008, 11:05 (rbo/sda)



 
 
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