Vier Wochen nach dem Beben ist in Port-au-Prince ein Überlebender aus den Trümmern geborgen worden. Die genauen Umstände der Rettung des 28-Jährigen sind allerdings unklar.
Vor allem war nicht bekannt, ob der Mann tatsächlich seit dem verheerenden Beben vom 12. Januar unter dem Schutt begraben lag. Wie der US-Sender CNN berichtete, hielten Mediziner es aber für möglich, dass er so lange überlebt haben könnte. Der Mann habe angegeben, immer wieder mit Wasser versorgt worden zu sein.
Der Mann wurde am Montag zu einer von der Universitätsklinik Miami betriebenen Notfallstation in Port-au-Prince gebracht. Die Familienangehörigen, die ihn brachten, hätten angegeben, dass man ihn in den Trümmern eines bei dem Beben verschütteten Marktes gefunden habe, sagte ein Arzt von der Universität Miami.
Ob der Mann in seinem Trümmerverlies wirklich von aussen mit Wasser versorgt wurde, wie er es den Ärzten gesagt habe, liess sich nicht klären. Aber Zugang zu Wasser müsse er gehabt haben, so die Ärzte. Sonst hätte der Mann nicht überlebt.