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Esther Maurer will keine «stehende Truppe»
 
Nach den Krawallen in Zürich vom Wochenende hat der Stadtrat sein Schweigen endlich gebrochen. Bis anhin kommentierte nur die Stadtpolizei die Ausschreitungen. Am Nachmittag stand nun die Vorsteherin des Polizeidepartementes den Medien Red und Antwort.

Schwere Ausschreitungen in Zürich   
Stellungnahme Esther Maurer   

Polizeivorsteherin, Esther Maurer, kündigte bei überraschenden Ereignissen in Zukunft ein neues Alarmierungssystem an. Die Polizei soll dadurch schneller aufgeboten werden können. Von einer stehenden Einsatzreserve hält Esther Maurer jedoch nichts: «Eine Stehende Truppe würde für uns etwa 50 Millionen mehr Personalkosten bedeuten. Für dieses Einzelereignis jetzt mit einer derart hohen Summe zu reagieren, steht für mich in keinem Verhältnis.»

Einrückzeit und die Bereitstellung der Ausrüstung bräuchten ihre Zeit, begründet sie. Ausserdem habe eine solche Lösung erhebliche finanzielle Konsequenzen.

Am letzten Samstagabend wurde die Polizei von einer unbewilligten Demonstration mit rund 500 Teilnehmern überrascht. Die Demonstranten richteten dabei einen Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausens Franken an.

(Bild: Stadt Zürich)

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09.02.2010, 16:59 (mru)



 
 
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