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Die jungen Wähler bleiben weg
 
An den Stadtzürcher Wahlen vom vergangenen Wochenende ging nur jeder Dritte der unter 30-Jährigen an die Urne. Zu diesem Ergebnis kommt Statistik Stadt Zürich. Dies müsste nicht sein. Verschiedenste Organisationen versuchen, den Jungen die Politik schmackhaft zu machen.

Vor allem ältere Leute gehen abstimmen - die Jüngeren scheint die Politik nicht zu reizen. Hier den RADIO TOP-Beitrag zur Statistik anhören.   
Der Gang zur Urne fällt den Jungen schwer - weil ihnen das politische Bewusstsein fehlt. Hier den RADIO TOP-Beitrag zu weiteren Gründen anhören.   

Nach der Pensionierung steige die Wahlbeteiligung kontinuierlich an. Rund 60 Prozent der Frauen und knapp 65 Prozent der Männer, die seit kurzer Zeit im Pensionsalter sind, gaben am Wochenende ihre Stimme ab. Gemessen an ihrem Anteil an der Bevölkerung verfügen ältere Menschen somit politisch über viel Einfluss, wie Statistik Stadt Zürich feststellt.



Kleiner wurde der Unterschied bei den Geschlechtern. Die Wahlbeteiligung lag bei den Frauen mit 43,5 Prozent nur noch drei Prozentpunkte unter derjenigen der Männer (46,8 Prozent). Bei den letzten städtischen Wahlen 2006 betrug der Unterschied dagegen noch 5 Prozentpunkte.



Ingesamt lag die diesjährige Wahlbeteiligung bei 45,0 Prozent, das sind 10,2 Prozentpunkte mehr als 2006.

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11.03.2010, 14:56 (jlu)



 
 
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