Ausschaffungshäftlinge am Flughafen Zürich sind im Hungerstreik
Die Insassen des Ausschaffungsgefängnisses am Flughafen Zürich Kloten sind nach dem Tod eines Nigerianers in den Hungerstreik getreten. Der verstorbene Nigerianer habe über mehrere Monate auf jegliches Essen verzichtet.
Seit Mittwoch verweigern die Ausschaffungshäftlinge das Essen. Der verstorbene, 29-jährige Nigerianer habe nicht nur ein paar Tage, sondern zwei bis drei Monate nichts gegessen, sagte der Zellennachbar des Verstorbenen gegenüber TELE TOP.
Rund 150 Demonstranten hatten sich heute Nachmittag vor dem Ausschaffungsgefängnis versammelt. Dabei kam es zum Gespräch mit den Insassen. Diese erzählten, dass sie Angst vor der Polizei und den Wärtern hätten. Sie seien deshalb in den Hungerstreik getreten.