In Zürich wird derzeit gegen die «Repressions- und Ausgrenzungsmaschinerie» demonstriert. Dass ein 29-jähriger Ausschaffungshäftling in Zürich beim Transport ums Leben gekommen ist, sei ein zusätzlicher Antrieb für die Demonstranten.
Organisiert wird die Demonstration vom Kollektiv Bleiberecht Zürich und die Autonome Schule Zürich/Bildung für alle. Laut einer Mitteilung wolle man auf die Schwierigkeiten der abgewiesenen Asylsuchenden aufmerksam machen. «Verfolgung, Verhaftung und Schikanierung gehören für Flüchtlinge zu Alltag», heisst es.
Die Demonstranten fordern den sofortigen Ausschaffungsstopp, das Ende des Nothilge-Regimes und die kollektive Regularisierung aller Sans-Papiers.