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Die Nummern 1 bis 4 der Setzliste in den Halbfinals

Roger Federer trifft an den Swiss Indoors im Halbfinal am Samstag auf den Belgier David Goffin. Die Weltnummer 10 setzt sich gegen den Amerikaner Jack Sock 7:6 (8:6), 6:3 durch.

28.10.2017 / 00:47 / von: sda
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Nach den hart umkämpften ersten drei Viertelfinals endete die letzte Partie des Tages in der St. Jakobshalle erst kurz nach Mitternacht. Dank dem Sieg Goffins stehen die Nummern 1 bis 4 der Setzliste, die alle in Basel schon einmal im Final gestanden sind, geschlossen in der Runde der letzten vier. Titelverteidiger Marin Cilic trifft am Samstag im ersten Halbfinal auf Juan Martin Del Potro, danach duellieren sich Federer und Goffin.

Wie Cilic und Del Potro hatte auch Federer in seinem Viertelfinal gegen Adrian Mannarino für einmal Überstunden zu leisten. "Es war ein richtiger Krampf", sagte der Baselbieter. "Es kam nicht alles aus einem Guss." Vor allem der Startsatz war Federer komplett missglückt. Während der Franzose sehr solid spielte, unterliefen dem siebenfachen Basler Turniersieger mehr Fehler als gewöhnlich.

"Manchmal braucht es solche Spiele", so Federer. Er sei froh, dass er im zweiten Satz eine Reaktion gezeigt habe. "Ich musste aggressiv spielen und etwas forcieren." Trotz dem klaren 6:1 im zweiten Satz stand das Spiel im dritten Durchgang auf Messers Schneide. Federer gelang erst das Break zum 4:3, nachdem er seinerseits zwei Breakbälle abgewehrt hatte. "Es war knapp und ich brauchte ein bisschen Glück." Er sei aber nie in Panik ausgebrochen.

Auch makellose Bilanz gegen Goffin

Wie bereits gegen Frances Tiafoe, Benoît Paire und Adrian Mannarino weist Federer auch gegen Goffin eine makellose Bilanz auf. Der Schweizer gewann alle fünf bisherigen Duelle mit dem Belgier, die Nummer 10 des ATP-Rankings. Die beiden standen sich in Basel bereits 2014 im Final gegenüber, als der Schweizer 6:2, 6:2 siegte.

Federer freut sich auf das neuerliche Aufeinandertreffen mit Goffin: "Ich bin ein grosser Fan von ihm." Er habe oft mit ihm trainiert und Goffins Trainer Thierry van Cleemput kenne er, seit er zwölf Jahre als sei, so der Baselbieter. "Er spielt eine sehr konstante und solide Saison. Vor allem seine Rückhand und seine Beinarbeit gehören zu den besten auf der Tour"