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Olympia-Gold im Sprint für Klaebo und Nilsson

Im olympischen Langlauf-Sprint in der klassischen Technik behielten die Favoriten die Oberhand: Johannes Klaebo bei den Männern und Stina Nilsson bei den Frauen gewannen Gold. Die Schweizer verpassten alle den Final.

13.02.2018 / 13:15 / von: das/sda
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Jovian Hediger überstand als einziger Schweizer die Qualifikation im Sprint (Bild: Screenshot RTS)

Jovian Hediger überstand als einziger Schweizer die Qualifikation im Sprint (Bild: Screenshot RTS)

Laurien van der Graaff klassiert sich beim Klassisch-Sprint auf dem 10. Schlussrang (Bild: Screenshot SRF)

Laurien van der Graaff klassiert sich beim Klassisch-Sprint auf dem 10. Schlussrang (Bild: Screenshot SRF)

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Der 21-jährige Norweger Klaebo setzte sich auf überlegene Weise vor dem italienischen Weltmeister Federico Pellegrino und Alexander Bolschunow aus Russland durch. Klaebo ist der jüngste Olympiasieger aller Zeiten im Langlauf. Er war der grosse Favorit auf Gold in Südkorea, nachdem er im Weltcup bei sechs Starts zu einem Sprint fünfmal die Oberhand behalten hatte.

Bei den Frauen gewann Stina Nilsson wie Klaebo erstmals an einem Grossanlass Gold. Die 24-jährige Schwedin setzte sich überlegen vor der Norwegerin Maiken Caspersen Falla durch. Bronze ging an Julia Belorukowa aus Russland. Nilsson war in dieser Saison bei fünf Weltcup-Sprints am Start, dreimal siegte sie.

Laurien van der Graaff realisierte ihr bestes Ergebnis an einem Grossanlass im Einzelsprint. Die 30-jährige Davoserin stiess beim Klassisch-Sprint bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang in den Halbfinal vor und klassierte sich im 10. Schlussrang. Für Nadine Fähndrich, im Prolog unmittelbar vor Van der Graaff auf Platz 20, bedeuteten die Viertelfinals Endstation. Die Luzernerin klassierte sich bei ihrem zweiten Olympia-Einsatz im 20. Schlussrang.

Auch Jovian Hediger (19.) schied in den Viertelfinals aus. Der Romand wurde im dritten von fünf Viertelfinal-Heats hinter dem Russen Alexander Bolschunow und den Finnen Ristomatti Hakola, dem Prolog-Schnellsten, sowie Iivo Niskanen Vierter. Bereits in der Qualifikation waren die beiden anderen Schweizer Starter, Ueli Schnider und Erwan Käser, gescheitert.

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