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Holdener schrammt knapp an Diplom vorbei

Mikaela Shiffrin erringt ihren ersten grossen Titel im Riesenslalom: Die Amerikanerin gewinnt das Olympia-Rennen mit 39 Hundertsteln Vorsprung auf die Norwegerin Ragnhild Mowinckel. Bronze sichert sich die Italienerin Federica Brignone. Wendy Holdener fährt auf Rang 9 und verpasst damit ein olympisches Diplom.

15.02.2018 / 06:51 / von: sap/das/sda
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Wendy Holdener verpasst mit Rang 9 ein olympisches Diplom nur ganz knapp (Bild: Screenshot SRF)

Wendy Holdener verpasst mit Rang 9 ein olympisches Diplom nur ganz knapp (Bild: Screenshot SRF)

Wendy Holdener im ersten Lauf (Bild: Screenshot SRF)

Wendy Holdener im ersten Lauf (Bild: Screenshot SRF)

Im Slalom gewann Shiffrin an den letzten vier Grossanlässen viermal Gold in Serie. An den Weltmeisterschaften 2013, 2015 und 2017 triumphierte sie ebenso wie an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Nun aber schlug sie auch in ihrer zweitbesten Disziplin ein erstes Mal zu. 2017 in St.Moritz war sie in dieser Sparte hinter der Französin Tessa Worley noch Zweite geworden. Bereits am Freitag will sie in Pyeongchang nachdoppeln. Dann steht für die knapp 23-jährige der Auftritt im Slalom an.

Die Überraschung des Rennens war Ragnhild Mowinckel, die es als erste Norwegerin auf das Olympia-Podest eines Riesenslaloms schaffte. Die 25-Jährige hatte es zuletzt als Zweite in Kronplatz erstmals im Riesenslalom aufs Weltcup-Podium gebracht. Dritte wurde die Italienerin Federica Brignone, die sieben Jahre nach dem WM-Silber von Garmisch ihre zweite Medaille errang.

Die Italienerin Manuela Mölgg, die nach dem ersten Lauf noch geführt hatte, fiel auf Platz 8 zurück. Ohne Medaille blieb als Vierte auch die Deutsche Viktoria Rebensburg, die Leaderin im Riesenslalom-Weltcup.

Die drei Schweizerinnen hatten bereits zur Halbzeit keine realistischen Medaillenchancen mehr besessen. Wendy Holdener gelang indes im zweiten Lauf eine Steigerung. Die Innerschweizerin verbesserte sich vom 13. auf den 9. Platz. Die Zürcherin Simone Wild verpatzte gleich beide Durchgänge und landete im enttäuschenden 28. Rang, Lara Gut schied im ersten Lauf mit einem Innenskifehler früh aus.