zurück

Regisseur schneidet Spacey-Szenen aus «All the Money in the World»

Sechs Wochen vor dem geplanten US-Kinostart des Films «All the Money in the World» sollen alle Szenen mit Schauspieler Kevin Spacey herausgeschnitten werden.

09.11.2017 / 12:21 / von: mle/sda
Seite drucken Kommentare
0
Kevin Spacey in seiner Rolle als Mr. Getty. Regisseur Ridley Scott Spaceys Rolle des Ölmilliardärs Jean Paul Getty in dem Entführungsdrama mit dem Schauspieler Christopher Plummer nachdrehen. (Bild: Screenshot / youtube.com / Sony Pictures Entertainmen

Kevin Spacey in seiner Rolle als Mr. Getty. Regisseur Ridley Scott Spaceys Rolle des Ölmilliardärs Jean Paul Getty in dem Entführungsdrama mit dem Schauspieler Christopher Plummer nachdrehen. (Bild: Screenshot / youtube.com / Sony Pictures Entertainment)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Wie US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) berichten, will Regisseur Ridley Scott Spaceys Rolle des Ölmilliardärs Jean Paul Getty in dem Entführungsdrama mit dem Schauspieler Christopher Plummer nachdrehen. Die Crew und Sony Pictures stünden einstimmig hinter der Entscheidung Scotts, Spacey zu ersetzen.

Die Dreharbeiten würden sofort beginnen, um den Starttermin am 22. Dezember einhalten zu können. Der Film soll Mitte Februar nächsten Jahres in den Deutschschweizer Kinos anlaufen.

Gegen den «House of Cards»-Star Kevin Spacey mehren sich die Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Netflix schmiss den US-Schauspieler aus der Erfolgsserie. Am Mittwoch berichtete die ehemalige TV-Moderatorin Heather Unruh von einem sexuellen Übergriff Spaceys gegen ihren Sohn.

«All the Money in the World» erzählt die Geschichte der spektakulären Entführung des reichen Erben John Paul Getty III. nach, der sich 1973 fünf Monate in der Hand skrupelloser Entführer befand. Sein Grossvater hatte sich zunächst geweigert, das Lösegeld zu bezahlen. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, schnitten die Mafia-Kidnapper Getty sogar das rechte Ohr ab. Weitere Stars des Films sind Michelle Williams und Mark Wahlberg.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare