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Schaffhausen führt als Pionierkanton elektronische ID ein

Ob Wohnsitzbestätigung oder Heimatschein: Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Schaffhausen können diverse Formulare von Behörden neuerdings direkt über ihre elektronische Identität beziehen.

06.06.2018 / 09:31 / von: vbu
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Die Schaffhauser eID (Bild: Staatskanzlei Schaffhausen)

Die Schaffhauser eID (Bild: Staatskanzlei Schaffhausen)

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Nach einer rund viermonatigen Pilotphase wird die elektronische Identität definitiv eingeführt, wie der Kanton am Mittwoch mitteilte. Die sogenannte «Schaffhauser eID+» ermöglicht den Zugriff übers Handy auf verschiedene elektronische Behördendienstleistungen ohne zusätzliche Logins und Passwörter.

Der Kanton Schaffhausen sieht in der Möglichkeit von elektronischen Identitäten einen Standort- und Wettbewerbsvorteil. Die Zahl der Dienstleistungen, welche über eID+ abgewickelt werden können, soll darum noch ausgebaut werden. Möglich würde dies vor allem auch mit Blick auf den vom Bundesrat vergangene Woche verabschiedeten Gesetzesentwurf zum E-ID-Gesetz.

Zudem soll die Möglichkeit auch im privatwirtschaftlichen Umfeld zum Einsatz kommen. Anfragen von Unternehmen seien bereits während des Pilotbetriebs an das zuständige Projektteam herangetragen worden.

Nebst dem Kanton Schaffhausen sind elektronische Identitäten auch in der Stadt Zug möglich. Die Testphase in Zug ist ebenfalls positiv verlaufen, einige konkrete Anwendungen werden seit vergangenem November noch evaluiert.

Für die digitale ID ist in Zug und auch in Schaffhausen allerdings noch ein realer Gang zur Verwaltung erforderlich: Nach der Online-Anmeldung ist ein Abgleich und eine Überprüfung der eingegebenen Angaben mit dem Pass oder der Identitätskarte notwendig.

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