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Schaffhauser Stadtrat will Hobby-Fussballer unterstützen

Dem Fussballsport komme eine grosse sportliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung zu, schreibt der Schaffhauser Stadtrat im aktualisierten Fussballkonzept. Er will deshalb diesen Sport fördern und die Infrastruktur verbessern.

07.03.2018 / 13:30 / von: sap/sda
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Symbolbild: pixabay.com/jarmoluk

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Die Förderung des kommerziellen Profisports werde nicht als öffentliche Aufgabe verstanden, heisst es im Konzept, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Der Stadtrat begrüsse es deshalb, dass im Herblingertal eine privat finanzierte Fussballarena für den Challenge-League-Club FC Schaffhausen realisiert wurde.

«Der Aufwand für die Bereitstellung und den Unterhalt der Fussball-Infrastruktur für den Breitenfussball kann nicht durch Private ermöglicht und getragen werden», heisst es hingegen im Konzept. So bedürften stark genutzte Plätze unter anderem einer intensiven Pflege mit einer Vielzahl von Spezialgeräten.

Der Stadtrat verweist unter anderem auf die Integrationsleistung des Fussballs. Er zählt auch die «Bewegungsförderung» sowie den «messbaren volkswirtschaftlichen Mehrwert in der Stadt» auf. «Die Infrastruktur soll deshalb auch in Zukunft von der öffentlichen Hand für den Breitensport zur Verfügung gestellt werden.» 

Die Zahl der bestehenden Fussballplätze genügt gemäss Konzept «nur knapp». Mit dem beabsichtigen Umbau eines Natur- in einen Kunstrasenplatz auf der Schweizersbild-Anlage könnten zusätzliche Kapazitäten geschaffen und die Abhängigkeit von der Witterung reduziert werden. Eine entsprechende Vorlage soll dem Stadtparlament und dem Volk unterbreitet werden.

Die bestehenden Plätze weisen zudem unterschiedliche Mängel auf - etwa bei Garderoben, Beleuchtung oder Spielfeldabmessung. Diese sollen schrittweise behoben werden.

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