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Schiessanlage mit Kino für Schaffhauser Polizisten und Grenzwächter

Die Schaffhauser Polizei und das Grenzwachtkorps sollen vor Ende 2018 in ihrer neuen Trainings- und Schiessanlage Solenberg an ihrer Treffsicherheit üben können: Am Donnerstag ist der «Startschuss» für das Bauprojekt erfolgt.

19.10.2017 / 16:51 / von: vdi/sda
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Der Spatenstich für die Schiessanlage (Bild: TELE TOP/Rahel Osterwalder)

Der Spatenstich für die Schiessanlage (Bild: TELE TOP/Rahel Osterwalder)

Die Schaffhauser Regierungspräsidentin Rosmarie Widmer Gysel (Bild: TELE TOP/Rahel Osterwalder)

Die Schaffhauser Regierungspräsidentin Rosmarie Widmer Gysel (Bild: TELE TOP/Rahel Osterwalder)

Ehrensalve zum Spatenstich (Bild: TELE TOP/Rahel Osterwalder)

Ehrensalve zum Spatenstich (Bild: TELE TOP/Rahel Osterwalder)

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Die moderne Anlage werde es erlauben, den «scharfen Schuss» realitätsnah auf acht 25-Meter-Bahnen zu trainieren, teilte das kantonale Baudepartement am Donnerstag mit. Und um den Umgang in komplexen Situationen zu üben, ist ein elektronisches Schiesskino vorgesehen: Bewegliche Ziele werden auf eine Fläche projiziert.

Die Trainings- und Schiessanlage Solenberg, die auch über eine Dojo-Halle für den Nahkampf umfasst, wird dereinst von der Schaffhauser Polizei und dem Schweizer Grenzwachtkorps genutzt. Sie wird entsprechend gemeinsam von Kanton und Bund erstellt. Der Kantonsrat bewilligte im März 2016 einen Kredit von 2,6 Millionen Franken. Der Bund steuert 4 Millionen bei.

Entgegen der ursprünglichen Planung wird die Anlage nicht oberirdisch, sondern vollständig unterirdisch erstellt. Dies erlaube es, das oberhalb der Trainings- und Schiessanlage geplante Polizei- und Sicherheitszentrum besser und effizienter gestalten zu können, heisst es in der Mitteilung.

Die Kreditvorlage zur Realisierung dieses Zentrums liegt derzeit beim Kantonsrat. Ursprünglich war ein gemeinsamer Bau vorgesehen. Aus finanziellen Gründen wurde 2015 jedoch entschieden, das Sicherheitszentrum zurückzustellen und die Schiessanlage vorgezogen zu realisieren.

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