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Thayngen: Unmut über Deutsche Bahn wächst

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr zwischen Singen (D) und Schaffhausen ist gestört. Seit die DB Regio AG, eine Tochter der Deutschen Bahn, die Linie betreibt, häuften sich Verspätungen und Ausfälle, moniert der Gemeinderat von Thayngen in einer Beschwerde.

08.03.2018 / 15:22 / von: mle/sda
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Der Kanton Schaffhausen ist mit dem Bahnbetrieb der DB Regio AG auf der Strecke Singen - Schaffhausen nicht zufrieden. (Bild: Pixabay.com)

Der Kanton Schaffhausen ist mit dem Bahnbetrieb der DB Regio AG auf der Strecke Singen - Schaffhausen nicht zufrieden. (Bild: Pixabay.com)

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Die Schaffhauser Grenzgemeinde richtet ihre Intervention an die DB Regio AG und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW). Darin beschwert sie sich über die Betriebsführung des Bahnregionalverkehrs auf der Linie Singen-Schaffhausen mit Halt in Thayngen.

«Zugverspätungen und -ausfälle haben deutlich zugenommen, seitdem die DB Regio AG die alleinige Betriebsführung übernommen hat im Dezember 2017», heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Am vergangenen Wochenende sei der Regionalverkehr komplett ausgesetzt worden, weil die Lokomotivführer infolge Grippewelle ausgefallen seien.

Zwar sei teilweise ein Bahnersatzbetrieb mittels Bussen bereitgestellt worden, um die Zugpassagiere dennoch von Thayngen nach Schaffhausen zu transportieren, jedoch sei dieser unvollständig und daher ungenügend gewesen. Der Gemeinderat hält in seinem Schreiben fest, dass diese Situation «inakzeptabel» sei.

Zudem weist er darauf hin, dass die Gemeinde Thayngen viel Geld in die Bahninfrastruktur investiert und der Deutschen Bahn unentgeltlich eigene Landflächen für die Gleiserweiterungen abgetreten habe. Ein funktionierender Bahnverkehr sei auch deshalb angezeigt.

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