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Atomausstiegsinitiative vor dem Scheitern

Die Volksinitiative «Atomkraftwerke abschalten - Verantwortung für die Umwelt übernehmen» droht zu scheitern. Nach acht Monaten haben die Initianten nur gerade 1'000 Unterschriften gesammelt.

11.01.2018 / 06:28 / von: sap
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Symbolbild: pixabay.com/Burghard

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Die Initiative will fixe Abschalt-Daten für die Schweizer Atomkraftwerke festsetzen. So soll Leibstadt 2029 vom Netz gehen müssen, Gösgen 2024 und Beznau schon ein Jahr nach Annahme der Initiative. Dass die Initiative aber überhaupt zu Stande kommt ist äusserst unwahrscheinlich, wie die «NZZ» berichtet. Nach acht Monaten haben die Initianten nur gerade rund 1'000 Unterschriften gesammelt. Damit eine Volksinitiative auf Bundesebene zu Stande kommt, müssten aber innerhalb von eineinhalb Jahren 100'000 Unterschriften zusammenkommen.

Die Initianten sehen in der Energiestrategie 2050 den Grund für das mangelnde Interesse an der neuen Atomausstiegsinitiative. Die Energiestrategie verbietet den Bau von neuen Atomkraftwerken, lässt die bestehenden aber weiterlaufen. 

Das Schweizer Stimmvolk hat im November 2016 bereits eine erste Atomausstiegsinitiative mit 54,2 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

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