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Bund genehmigt Schweizer Teil des Flughafen-Betriebsreglementes

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat den ersten Teil des Betriebsreglementes 2014 für den Flughafen Zürich genehmigt. Es ist nur eine abgespeckte Version des eigentlichen Konzeptes, weil Deutschland nach wie vor sein Einverständnis verweigert.

17.05.2018 / 12:19 / von: sbr/sda
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Mit den Änderungen soll der Fluglärm besonders abends abnehmen. (Bild: flughafen-zuerich.ch)

Mit den Änderungen soll der Fluglärm besonders abends abnehmen. (Bild: flughafen-zuerich.ch)

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Die Teilgenehmigung, die das BAZL am Donnerstag erteilte, beinhaltet mehrere Änderungen, die lärmgeplagte Anwohner spätabends entlasten sollen. So können schwere Flugzeuge neu etwa auf der Piste 32 starten. Bisher mussten diese immer eine weiter vom Dock E entfernte Piste nutzen, was regelmässig zu Verspätungen führte.

Mit der Erlaubnis, von Piste 32 aus zu starten, heben die grossen Maschinen zwischen 22 und 23 Uhr also pünktlicher ab, was den Lärm nach 23 Uhr reduzieren dürfte. Künftig sollen Flugzeuge in dieser Randstunde auch über weniger dicht besiedeltes Gebiet starten.

Das Kernstück des Betriebsreglementes 2014 ist allerdings immer noch in der Warteschlaufe. Es sieht vor, die An- und Abflugrouten im Osten zu entflechten, um die Sicherheit zu erhöhen. Dafür ist aber das Einverständnis aus Deutschland nötig - und dies lässt nach wie vor auf sich warten. Man sei regelmässig auf diplomatischer Ebene in Gesprächen, heisst es dazu beim BAZL auf Anfrage.

Für rote Köpfe sorgt in Süddeutschland vor allem, dass die Maschinen mit dem Betriebsreglement 2014 in 3700 Metern Höhe dem Hochrhein entlang fliegen sollen. Die Maschinen würden dabei grösstenteils kein deutsches Gebiet überqueren, was Rekurse erschwert. Zu hören wären die Flugzeuge aber trotzdem.

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