Pull down to refresh...
zurück

Credit Suisse mit Verlust von fast einer Milliarde Franken

Die Credit Suisse hat 2017 einen Verlust von 983 Millionen Franken eingefahren. Dafür verantwortlich ist eine Wertberichtigung auf US-Steuergutschriften. Bereinigt um Sonderfaktoren meldet die Grossbank eine Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr.

14.02.2018 / 07:29 / von: meg/sda
Seite drucken Kommentare
0
Die Führungsriege von Credit Suisse muss einen Verlust von fast einer Milliarde Franken verkraften - im Bild der Hauptsitz in Zürich (Bild: Credit Suisse)

Die Führungsriege von Credit Suisse muss einen Verlust von fast einer Milliarde Franken verkraften - im Bild der Hauptsitz in Zürich (Bild: Credit Suisse)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

So stieg im Geschäftsjahr 2017 der um Sonderfaktoren bereinigte Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorjahr um 349 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Inklusive der Sonderfaktoren schrieb die Credit Suisse vor einem Jahr einen Verlust von 2,7 Milliarden Franken. Damals hatten Rückstellungen wegen Tricksereien mit US-Hypotheken der Grossbank das Jahresergebnis verhagelt.

Einschätzung von RADIO TOP-Wirtschaftsexperte Martin Spieler zum Verlust:

audio

Diesmal ist es ein buchhalterischer Effekt, der auf das Jahresergebnis drückt. So haben die von der US-Regierung angekündigten Steuersenkungen dazu geführt, dass Steuergutschriften in den Büchern von Banken an Wert einbüssen. Bei der Credit Suisse betragen diese Wertberichtigungen rund 2,3 Milliarden Franken, wie die Bank bereits Ende Dezember bekannt gegeben hat.

Rein geschäftlich konnte sich die Grossbank jedoch steigern. Das einerseits aufgrund der Investmentbank, deren Handelsgeschäft 2017 deutlich höhere Gewinne als im Vorjahr erwirtschaftet hat. Martin Spieler, RADIO TOP-Wirtschaftsexperte sagt zudem: «Credit Suisse konnte auch die Kosten senken und das Vermögensverwaltungsgeschäft ist ebenfalls positiv hervorzuheben.»

Beitrag erfassen

Keine Kommentare