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Ein Fünftel der Schweizer Lehrabgänger arbeitslos

Jeder fünfte Lehrabgänger in der Schweiz ist arbeitslos. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik. Betroffen sind vor allem Jugendliche im Tessin und in der Romandie.

17.04.2018 / 13:23 / von: cde
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In den ersten 30 Monaten nach dem Lehrabschluss ist jeder fünfte Jugendliche einmal arbeitslos. (Symbolbild: pixabay.com/rawpixel)

In den ersten 30 Monaten nach dem Lehrabschluss ist jeder fünfte Jugendliche einmal arbeitslos. (Symbolbild: pixabay.com/rawpixel)

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Das Bundesamt für Statistik betont aber, dass Lehrabgänger in der Schweiz grundsätzlich sehr gute Berufsaussichten hätten. Die Hälfte kann nach der Lehre im Ausbildungsbetrieb weiterarbeiten.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat erstmals die Laufbahn von Absolventinnen und Absolventen einer Berufslehre untersucht. Demnach treten 85 Prozent von ihnen spätestens drei Monate nach dem Abschluss die erste Arbeitsstelle an. Fast die Hälfte bleibt im Lehrbetrieb.

Rund 70 Prozent bleiben in den ersten drei Jahren nach dem Lehrabschluss ausschliesslich erwerbstätig. Gut ein Viertel der Personen mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis, die sechs Monate nach dem Abschluss erwerbstätig waren, kehren zurück ins Bildungssystem, um beispielsweise eine Berufsmaturität oder eine zweite Ausbildung zu absolvieren.

Obwohl die meisten Lehrabgänger direkt eine Stelle finden oder die Ausbildung fortsetzen, haben manche Mühe, auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. 19 Prozent sind innerhalb der ersten 30 Monate mindestens einmal als arbeitslos registriert. Dies ist besonders in der italienischsprachigen (38 Prozent) und der französischsprachigen Schweiz (28 Prozent) der Fall, während der Anteil in der Deutschschweiz (17 Prozent) deutlich geringer ist.

Der Anteil der als arbeitslos registrierten Personen mit Lehrzeugnis geht nach dem Abschluss zunehmend zurück. Nach sechs Monaten beträgt er 4 Prozent, nach 42 Monaten 2 Prozent. Jugendliche mit einer Ausbildung im Bereich «persönliche Dienstleistungen» sind 42 Monate nach Abschluss am häufigsten als arbeitslos registriert (3 Prozent).

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