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Haben auch die SBB Gewinne versteckt?

Die PostAuto AG ist offenbar nicht das einzige Schweizer Transportunternehmen, welches Gewinne versteckt hat. Auch die SBB sollen zwischen 2002 und 2008 mit der Bahnpolizei Betriebsgewinne in Millionenhöhe eingefahren haben. Dabei durfte dieser Bereich gar keine Gewinne machen.

13.03.2018 / 17:20 / von: dsc/vdi
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Die SBB bestreiten, dass es Ungereimtheiten gab (Bild: SBB)

Die SBB bestreiten, dass es Ungereimtheiten gab (Bild: SBB)

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Der Fall erinnert an den Skandal um die PostAuto AG. Laut dem «Beobachter» wurden auch bei den SBB Gewinne versteckt. In sieben Jahren flossen rund 30 Millionen Franken aus der Securitrans an die Eigner ab (19 Millionen Franken an die SBB und 11 Millionen Franken an den Sicherheitskonzern Securitas). Im Verwaltungsrat der SBB-Tochter Securitrans war von «versteckten Gewinnen» zu Lasten der Kantone die Rede. Das geht aus einer Email hervor, die dem «Beobachter» vorliegt.

Die SBB bestreiten, dass es Ungereimtheiten gab: «Wir gehen heute davon aus, dass die damals gültigen Vorschriften eingehalten wurden.» Pikant: Einer der Erfinder des Securitrans-Konstrukts ist Peter Füglistaler, heute Chef des Bundesamts für Verkehr. Er sagt, er habe als früheres Mitglied des Securitrans-Verwaltungsrats in keiner Weise versucht, versteckte Gewinne zu machen, die auf Kosten der Abgeltungen im Regionalen Personenverkehr gingen. Eine Untersuchung durch die Eidgenössische Finanzkontrolle würde er jedoch begrüssen.

Mehr dazu im RADIO TOP-Beitrag:

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