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Im Tessin müssen alle Hühner eines Betriebes getötet werden

Der Verdacht auf Newcastle-Krankheit im Südtessin hat sich bestätigt. Es handelt sich um eine hochansteckende Virus-Erkrankung bei Tieren. Wie die Tierseuchenverordnung vorschreibt, werden alle Hennen des betroffenen Betriebs getötet.

18.11.2017 / 16:33 / von: meg
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Im Tessin müssen alle Hennen eines Betriebes getötet werden (Symbolbild: Zürcher Tierschutz)

Im Tessin müssen alle Hennen eines Betriebes getötet werden (Symbolbild: Zürcher Tierschutz)

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Der Fall aus dem Tessin zeigt, dass eine Tierkrankheit trotz Überwachung auch nach mehreren Jahren wieder auftreten kann. Die Schweizer Geflügelpopulation war sechs Jahre frei von der Newcastle-Krankheit. Der letzte Fall auf einem Legehennenbetrieb trat im Jahr 2011 auf. Die Virenkrankheit ist hochansteckend und wird über die Luft oder durch direkten Kontakt übertragen. Sie kann sich auch indirekt über Personen, Geflügelprodukte oder Eierkartons ausbreiten. Für Konsumentinnen und Konsumenten besteht aber keine Gefahr, teilt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mit.   

Die Tessiner Kantonsbehörden leiten nun alle nötigen Massnahmen in die Wege, um eine Verbreitung der Krankheit zu verhindern: Das Geflügel auf dem betroffenen Betrieb wird getötet und um den Betrieb herum wird eine Schutz- und Überwachungszone eingerichtet.

Eier und Geflügelfleisch können bedenkenlos konsumiert werden und stellen keine Gefahr für den Menschen dar. In seltenen Fällen kann bei Personen, die direkten und engen Kontakt zu kranken Tieren hatten, eine Bindehautentzündung auftreten.

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