Pull down to refresh...
zurück

Opfer von JU-52-Absturz sind formell identifiziert

Die 20 Todesopfer des Absturzes einer Ju-52 oberhalb von Flims GR können bestattet werden. Ihre formelle Identifizierung ist abgeschlossen, wie die Bundesanwaltschaft am Freitag mitteilte.

10.08.2018 / 11:15 / von: mle/sda
Seite drucken Kommentare
0
Die 20 Todesopfer des Absturzes einer Ju-52 oberhalb von Flims GR können bestattet werden. Ihre formelle Identifizierung ist abgeschlossen. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Die 20 Todesopfer des Absturzes einer Ju-52 oberhalb von Flims GR können bestattet werden. Ihre formelle Identifizierung ist abgeschlossen. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Identifizierung der Toten wurde von Spezialisten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich und der Organisation Disaster Victim Identification Schweiz vorgenommen, wie es in der Mitteilung hiess.

Zur Unfallursache machte die Bundesanwaltschaft keine Angaben. Ihre eigenen Untersuchungen sowie jene der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) würden fortgesetzt, schrieb sie. Sie dürften noch «mehrere Wochen oder Monate» in Anspruch nehmen.

Die Ju-52 mit der Bezeichnung HB-HOT zerschellte auf dem Rückweg von einer zweitägigen Erlebnisreise in Locarno am Samstagnachmittag am Piz Segnas oberhalb von Flims GR. Alle 20 Insassen, 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder, kamen dabei ums Leben. Die Bergungsarbeiten am Unfallort waren am Dienstag abgeschlossen.

Kurz nach dem Absturz gab die Ju-Air bekannt, wieder fliegen zu wollen. Die verbleibenden zwei Maschinen des Typs Ju-52 sollen noch im August wieder abheben. Die Ju-Air beteuerte im RADIO TOP-Interview: «Hätten wir nur die kleinsten Fragezeichen, würden wir nicht fliegen.»

Beitrag erfassen

Keine Kommentare