Pull down to refresh...
zurück

Tipps für ein gelungenes Mitarbeitergespräch

Es ist wieder Zeit für Mitarbeitergespräche. Das ist eine Chance, um über eine Lohnerhöhung zu sprechen oder sonstige Wünsche zu äussern. Wir haben Tipps, damit das Gespräch zum Erfolg wird.

08.01.2018 / 16:18 / von: vdi
Seite drucken Kommentare
0
Symbolbild: pixabay.com

Symbolbild: pixabay.com

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Eines ist klar, ohne gute Vorbereitung macht ein Mitarbeitergespräch wenig Sinn. Obwohl gute Vorbereitung das A und O bei einem Gespräch ist, kommt laut Renato Profico, Geschäftsführer von jobs.ch, schlechte Vorbereitung häufig vor. Neben der Vorbereitung ist es ausserdem wichtig, dass man mit einer positiven Einstellung ins Gespräch geht und auf allfällige Kritik vorbereitet ist. Weiss man, dass man bestimmte Themen am Gespräch behandeln möchte, ist es ratsam, den Chef oder die Chefin vorzuwarnen. So kann sich der oder die Vorgesetzte darauf vorbereiten und wird am Gespräch nicht überrascht.

So gehst du ins Gespräch: 

audio


Wer unzufrieden mit seinem Lohn ist und am Mitarbeitergespräch eine Lohnerhöhung möchte, sollte sich vorher gute Argumente überlegen. Warum hast du eine Lohnerhöhung verdient? Hast du bei einem Projekt einen besonders wertvollen Beitrag geleistet? Wichtig ist, die Argumente möglichst Objektiv vorzubringen. Am besten sollten Resultate von eigenen Projekten oder Leistungen mit Fakten, wie Zahlen, hervorgehoben werden. Auch sollte man eine konkrete Vorstellung der Lohnerhöhung haben und von sich aus einen Vorschlag machen. Geschäftsführer von jobs.ch, Renato Profico, rät davon ab, seinen Lohn mit dem von Mitarbeitenden zu vergleichen und dies als Argument zu nennen: «Man sollte sich immer fragen, bin ich persönlich mit meinem Lohn zufrieden?». Ist man unsicher, ob der Lohn für die eigene Stelle angemessen ist, helfen Lohnrechner im Internet. Hat man Sonderwünsche, wie unbezahlte Ferien, gilt das gleiche, wie bei einer Lohnerhöhung.

Mit diesen Tipps ist die Chance auf eine Lohnerhöhung grösser:

audio


Bei einem Mitarbeitergespräch geht es aber vor allem um die Bewertung der erbrachten Leistung. Ist diese ungenügend, sind weitere Gespräche und Zielvereinbarungen wichtig. Ein Protokoll oder schriftliche Zusammenfassung ist nach dem ersten Gespräch nicht zwingend notwendig. Später würde auch ein Mail, in dem die Ziele aufgelistete sind, ausreichen.

Nun kann es auch vorkommen, dass der Mitarbeiter hingegen nicht zufrieden mit dem Arbeitsklima ist oder gar die vorgesetzte Person ein Problem darstellt. Renato Profico sagt gegenüber RADIO TOP: «Es ist wichtig, dass Mitarbeitende die Möglichkeit haben, Kritik über Vorgesetzte zu äussern. Man sollte nicht alles in sich hineinfressen und dann beim Jahresendegespräch die Bombe platzen lassen.»

So kritisierst du deinen Chef oder deine Chefin richtig:

audio


Doch wie kritisiert man seinen Chef oder Chefin richtig? Das wichtigste Überhaupt ist die Art und Weise, wie man genau kritisiert. Dazu gehört ein guter Ton. Wie bei jeder Kritik sollte man sachlich bleiben und Verallgemeinerungen vermeiden. Haben Mitarbeiter das gleiche Problem, sollte man sich absprechen oder zusammen zur vorgesetzten Person gehen. Renato Profico: «Ich denke, der Chef oder die Chefin wird eine sachliche Kritik schätzen.»

Renato Profico zu Gast im TOP Talk.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare