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Was tun, wenn es in den Ohren pfeift?

An Konzerten und Openairs will man die Musik in vollen Zügen geniessen. Deshalb verzichtet man gerne auf Ohrenschützer – und steigert so die Gefahr, Tinnitus zu bekommen. Selbst wenn man mit Gehörschutz unterwegs ist, kann es vorkommen, dass man einen penetranten Ton im Ohr hört, der nicht mehr weg geht.

09.07.2018 / 13:50 / von: vsu
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Um die Gefahr eines Tinnitus zu mindern, verteilen Organisatoren an Konzerten Ohrenschützer. (Symbolbild: commons.wikimedia.org)

Um die Gefahr eines Tinnitus zu mindern, verteilen Organisatoren an Konzerten Ohrenschützer. (Symbolbild: commons.wikimedia.org)

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Openair St.Gallen, Openair Frauenfeld und viele Festivals und Konzerte mehr: Derzeit geniesst die Schweiz Musik an diversen Openairs. Mit dabei an diesen Konzerten sind auch Taschen voller Ohrenschützer – doch nicht immer werden sie genutzt. So kann es gut sein, dass die Festivalbesucher nach dem Festival ein Pfeifen oder Rauschen in den Ohren haben.

Wie der Tinnitus-Experte Christian Bigler erklärt, ist dies normal. Daher sollte man nicht gleich in Panik ausbrechen, wenn es am Montagmorgen noch in den Ohren pfeift. Nach ein oder zwei Tagen sollte dies aber vorbei sein. Wenn nicht, sollte man besser einen Arzt aufsuchen.

Christian Bigler erklärt bei RADIO TOP wie man pfeifende Ohren behandeln sollte:

AUDIO

Die meisten genannten Gründe, weshalb die Leute auf den Gehörschutz verzichten: Der kleine gelbe Schaum-Ohrstöpsel stört im Ohr und er macht den Sound dumpf. Da die Leute wegen dem Sound an einem Konzert sind, geht das natürlich gar nicht.

Zum Glück gibt es Alternativen, erklärt Christian Bigler. Man könne standardisierte Ohrenschützer für wenig Geld kaufen. Diese sehen aus wie kleine Tannenbäume und geben den Sound besser wider. Doch auch hier gilt: Der Gehörschutz ist nur so gut wie er im Ohr sitzt.

Als beste Variante empfiehlt Bigler, sich massgeschneiderte Ohrenschützer beim Akustiker machen zu lassen.

Gehörschutz ist besonders bei Kindern wichtig: Bei ihnen ist die Gefahr gross, dass die Ohrenschützer aus den Ohren fallen und die Eltern das nicht bemerken und die Kinder das nicht sagen. Deshalb ist es für Kinder am besten, sogenannte Pamir zu kaufen: Dies ist ein Schalen-Gehörschutz, der sieht aus wie Kopfhörer. Laut Bigler schützen diese gut und man könne sich auf sie verlassen, da sie die ganzen Ohren vom direkten Sound abschirmen.

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