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Bei Wildschwein-Attacke: «Sofort in Deckung gehen»

In Kloten hat ein Wildschwein den Hund einer Spaziergängerin attackiert. Für Wildhüter ist eine derartige Attacke ein Einzelfall. Wer allerdings tatsächlich von einem Wildschwein angegriffen wird, hat wenig Optionen.

14.02.2018 / 12:14 / von: meg
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Im Normalfall greifen Wildschweine keine Menschen an (Symbolbild: pixabay.com/CrizzlDizzl)

Im Normalfall greifen Wildschweine keine Menschen an (Symbolbild: pixabay.com/CrizzlDizzl)

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Wildschweine greifen Menschen nie grundlos an. Das sagen mehrere Wildhüter. Für Menschen seien die Tiere höchstens dann eine Gefahr, wenn sie verletzt sind. Deswegen ist der Vorfall vom Montagabend bei Kloten für Wildhüter eine einmalige Ausnahme. Ein Wildschwein hat einen Hund verletzt und eine Frau angegriffen.

Bruno Ackermann, der Präsident vom Thurgauer Jagdverein sagt: «Diese Attacke ist ein Einzelfall. Ich denke nicht, dass sich solche Fälle in Zukunft häufen.» Ins gleiche Horn bläst Urs Philipp, der Leiter vom kantonalen Fischerei- und Jagdverband Zürich. Er glaubt, das Tier sei verletzt gewesen. Denn sonst kann er sich den Angriff nicht erklären.

RADIO TOP-Beitrag mit Einschätzungen von Wildhütern zu Wildschwein-Attacken:

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Für Hunde oder andere Haustiere sind Wildschweine eine grössere Gefahr als für uns. Aber wenn ein Mensch angegriffen wird, gibt es nur eine Möglichkeit, stellt Bruno Ackermann klar: «Sofort auf einen Baum steigen oder sonst in die Höhe. Wildschweine sind sehr schnell. Davonrennen kann man nicht.»

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