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Italienischer Abfahrts-Dreifachsieg in Bad Kleinkirchheim

Die 25-jährige Sofia Goggia setzt sich in der verkürzten Weltcup-Abfahrt vor ihren Landsfrauen Federica Brignone und Nadia Fanchini durch. Neben den Italienerinnen zeigen auch die Schweizerinnen eine gute Teamleistung.

14.01.2018 / 12:29 / von: meg/sda
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Michelle Gisin kurz vor dem Ziel in der Abfahrt von Bad Kleinkirchheim (Bild: Screenshot SRF)

Michelle Gisin kurz vor dem Ziel in der Abfahrt von Bad Kleinkirchheim (Bild: Screenshot SRF)

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Gleich um 1,10 Sekunden und mehr distanzierte Sofia Goggia ihre Konkurrenz bei ihrem dritten Weltcupsieg, dem zweiten in der Abfahrt. Zuletzt hatte die 25-jährige Italienerin Anfang März 2017 bei der Olympia-Hauptprobe in Südkorea sowohl die Abfahrt als auch den Super-G gewonnen. In diesem Winter klassierte sich Goggia im Dezember in Val d'Isère in beiden Super-G sowie letzte Woche im Riesenslalom von Kranjska Gora auf dem Podest.

Federica Brignone, am Tag nach dem Super-G-Triumph mit ihrem ersten Podestplatz in der Abfahrt, sowie Nadia Fanchini (1,45 Sekunden zurück) sorgten erstmals in dieser Disziplin für ein rein italienisches Weltcup-Podest. Nadia Fanchini, deren ältere Schwester Elena vor wenigen Tagen wegen einer Tumor-Erkrankung ihre Saison abbrechen musste, reihte sich erstmals seit fast zwei Jahren wieder in den Top 3 ein. Im Februar 2016 hatte sie im italienischen La Thuile die zweite Abfahrt gewonnen.

Vier Zehntel fehlten den sechstklassierten Schweizerinnen Michelle Gisin und Jasmine Flury zu einer weiteren Podestplatzierung in dieser Saison. Lara Gut gelang als Elfte keine ideale Fahrt. Mit 2,13 Sekunden Rückstand auf Goggia verpasste die Tessinerin gar die Top 10. Sieben Hundertstel mehr als Gut verlor die zwölftklassierte Schwyzerin Corinne Suter. Einige Punkte gab es auf Rang 22 auch noch für Priska Nufer. Joana Hählen schied aus.

Wegen schlechter Sicht im oberen Streckenteil musste die Abfahrt in Bad Kleinkirchheim auf stark verkürzter Strecke ausgetragen werden. Bei einer Siegerzeit von nur 64 Sekunden kann man von einem Sprintrennen sprechen.

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