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Schweizer Spitzenduos verlieren ihre zweiten Partien

Es ist kein Schweizer Tag am Major-Turnier in Gstaad. Nach Nina Betschart/Tanja Hüberli verpassen auch Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré den direkten Einzug in die Achtelfinals

12.07.2018 / 20:55 / von: sda
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Heidrich/Vergé-Dépré unterliegen den starken Amerikanerinnen Alexandra Klineman/April Ross 18:21, 20:22. In einem ausgeglichenen Spiel mit vielen Hochs und Tiefs auf beiden Seiten setzte sich am Ende die stabilere Equipe durch. Heidrich/Vergé-Dépré vergaben zu viele Chancen im Angriff und fanden zudem oft kein Rezept gegen die starken Aufschläge von April Ross.

Zuvor hatten Betschart/Hüberli gegen die als Nummer 2 gesetzten Kanadierinnen Heather Bansley/Brandie Wilkerson eine bittere Dreisatzniederlage einstecken müssen. Beim 26:24, 25:27, 13:15 vergaben die beiden Schweizerinnen im zweiten Satz nicht weniger als sechs Matchbälle. Und auch im entscheidenden Tiebreak vergaben sie am Ende eine Führung (13:11).

Beide Schweizer Topduos müssen damit am Freitag als Gruppenzweite den Umweg über die Sechzehntelfinals nehmen. Dort kommt es zweimal zum Duell Schweiz gegen die Niederlande: Heidrich/Vergé-Dépré spielen gegen Joy Stubbe/Marleen Ramond-van Iersel, Betschart/Hüberli treffen auf Sanne Keizer/Madelein Meppelink. Beide niederländischen Duos sollten keine unüberwindbaren Hürden darstellen.

In den fünf Partien vom Donnerstag mit einheimischer Beteiligung setzte es fünf Niederlagen ab. Laura Caluori/Dunja Gerson, Nico Beeler/Quentin Métral und Gabril Kissling/Michiel Zandbergen verloren auch ihre zweiten Spiele und verpassten damit den Einzug in die K.o.-Phase.

Im Turnier verbleiben damit insgesamt noch drei Schweizer Duos - nebst Betschart/Hüberli und Heidrich/Vergé-Dépré noch Mirco Gerson/Adrian Heidrich bei den Männern. Heidrich/Gerson hatten sich am Mittwoch mit zwei Siegen für die Achtelfinals qualifiziert und treffen dort nach einem spielfreien Tag auf die amerikanischen Favoriten Phil Dalhausser/Nicholas Lucena.