Pull down to refresh...
zurück

Zenhäusern verpasst Podest in Wengen nur ganz knapp

Ramon Zenhäusern ist im Slalom von Wengen mit dem 4. Platz ein Exploit gelungen. Der Walliser war zuvor im Weltcup erst einmal in die Top 10 gefahren, als Siebter vor zwei Jahren in Adelboden. Der Sieg am Lauberhorn ging erstmals an Marcel Hirscher.

14.01.2018 / 14:22 / von: meg/sda
Seite drucken Kommentare
0
Ramon Zehnhäusern lässt sich im Ziel vom Schweizer Publikum feiern (Bild: Screenshot SRF)

Ramon Zehnhäusern lässt sich im Ziel vom Schweizer Publikum feiern (Bild: Screenshot SRF)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Im ersten Lauf war Zenhäusern mit Startnummer 24 bereits an die sechste Stelle vorgestossen. Am Nachmittag schliesslich nutzte er die gute Ausgangslage, mit viertbester Laufzeit gelang ihm nochmals eine Verbesserung um zwei Positionen. Auf Sieger Marcel Hirscher büsste der 25-jährige Oberwalliser 1,81 Sekunden ein. Zu seiner ersten Podestplatzierung auf oberster Stufe fehlten ihm nur neun Hundertstel. «Das war ein Hammertag», freute sich Zenhäusern im Interview mit dem Schweizer über seinen Exploit. «Endlich konnte ich einmal zeigen, was ich wirklich kann.»

Zweitbester Schweizer hinter Zenhäusern, der im sechsten Spezialslalom zum fünften Mal Punkte holte, wurde Daniel Yule. Der Unterwalliser beging im zweiten Lauf einen groben Patzer und fiel mit fast 3,7 Sekunden Rückstand vom 8. in den 11. Rang zurück. Der Bündner Sandro Simonet, zur Halbzeit 24., schied am Nachmittag aus.

Luca Aerni nach wenigen Toren und Loïc Meillard nach der zweiten Zwischenzeit fädelten im ersten Lauf ein und kassierten zum zweiten Mal in dieser Saison in einem Spezialslalom einen Nuller. Auch Marc Rochat schied ein weiteres Mal aus.

Bereits seinen 53. Weltcupsieg fuhr Marcel Hirscher ein. Erstmals gewann der schon nach dem ersten Lauf führende Österreicher auch in Wengen, wo er zuvor dreimal Zweiter und einmal Dritter gewesen war. Ihm gelang der achte Saisonsieg, der fünfte in einem Spezialslalom in Folge. Nach dem Saisonauftakt in Levi, wo er bei seinem Comeback nach einer Knöchelverletzung nur 17. geworden war, reihte Hirscher Siege in Val d'Isère, Madonna di Campiglio, Zagreb und zuletzt vor Wochenfrist in Adelboden aneinander.

Am Sonntag setzte sich der 28-Jährige dank zwei Laufbestzeit mit 0,93 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Henrik Kristoffersen durch. Dieser hatte die letzten zwei Slaloms in Wengen gewonnen. Kristoffersen vermochte sich in diesem Winter schon zum zehnten Mal in den Top 10 zu klassieren - auf einen Sieg wartet er jedoch weiterhin. Dritter wurde am Sonntag André Myhrer. Der Schwede ist im Alter von 35 Jahren und 3 Tagen der zweitälteste Fahrer auf einem Weltcup-Podest im Slalom.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare