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Mann verletzt sich mit Rasierklinge - spektakuläre Rettung

Die St. Galler Stadtpolizei und die Feuerwehr haben in der Nacht auf Freitag auf spektakuläre Weise einen Mann gerettet, der sich auf einem Fenstersims aufhielt und sich umzubringen drohte. Mit einem Elektroschockgerät (Taser) setzte ihn die Polizei ausser Gefecht.

10.11.2017 / 12:35 / von: nsh /sda
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In St.Gallen kam es nach einem Suizid-Versuch zu einer spektakulären Rettung. (Symbolbild: pixabay.com)

In St.Gallen kam es nach einem Suizid-Versuch zu einer spektakulären Rettung. (Symbolbild: pixabay.com)

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Danach fiel der 40-Jährige aus etwa fünf Metern Höhe auf ein Sprungkissen, das die Feuerwehr ausgelegt hatte. Der Mann hatte sich zuvor auf dem Fenstersims mit einem Rasiermesser am ganzen Körper tiefe Schnittwunden zugefügt, wie es im Communiqué heisst.

Da ihn die Polizei nicht davon abhalten konnte, sich weiter zu verletzen und eine Annäherung wegen des Rasiermessers zu gefährlich war, setzten die Beamten den Taser ein. Nach der Landung auf dem Sprungkissen fuhr der 40-Jährige damit fort, sich selber zu verletzen.

Die Polizei musste den Taser ein zweites Mal einsetzen und den Mann in Handfesseln legen, um ihm das Rasiermesser abzunehmen. Er wurde mit unbestimmten Schnittverletzungen ins Spital gebracht. Die Retter wurden nicht verletzt. Einsatzkräfte und Personen, welche die Szene miterlebten, erhielten psychologische Hilfe.

Eine Polizeipatrouille war kurz vor 2 Uhr auf den Mann auf dem Fenstersims aufmerksam gemacht worden. «Aufgrund der akuten Selbstgefährdung und da keine anderen polizeilichen Mittel Wirkung zeigten», setzte die Polizei den Taser ein.

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