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Postfinance hält an Stellenabbau fest

Postfinance zieht ihren Stellenabbau durch. Im inzwischen abgeschlossenen Konsultationsverfahren seien keine Vorschläge eingegangen, die die vier geplanten Massnahmen ersetzen könnten. Betroffen ist auch der Standort St.Gallen.

14.11.2017 / 08:30 / von: vdi/sda
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Das Kontaktcenter in St.Gallen soll verschoben werden. (Bild: postfinance.ch)

Das Kontaktcenter in St.Gallen soll verschoben werden. (Bild: postfinance.ch)

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Im kommenden Jahr werden damit 45 Stellen gestrichen. Die Stellen fallen weg, weil die Postfinance ihre Prozesse durchgängig automatisieren und digitalisieren will. Der Abbau solle soweit als möglich ohne Kündigungen über die natürliche Fluktuation erfolgen, schreibt die Bank.

Weiter werden die Standorte Kriens LU und Münchenstein BL per Ende Juni 2018 geschlossen. Das Kontaktcenter St.Gallen soll per Ende 2018 in jenes von Netstal GL integriert werden. Gemäss früheren Angaben sind insgesamt rund 208 Angestellte von der Verlagerung betroffen, denen eine neue Stelle angeboten werden soll.

Zudem wird die Belegverarbeitung per 1. März 2018 an die Post-Tochter Swiss Post Solutions (SPS) übertragen. Hier sollen gemäss Angaben von Ende September 120 Angestellte zu SPS wechseln. Darüber hinaus werden die Kundenzonen der Filialen laufend geprüft und dem neuen Filialkonzept angepasst.

Derzeit verhandelt Postfinance mit dem Sozialpartnern Syndicom und Transfair über die konkrete Ausgestaltung dieser Massnahmen, insbesondere über die Rahmenbedingungen der Auslagerung an SPS sowie die Modalitäten der Verschiebung der Standorte Kriens, Münchenstein und St.Gallen.

Die Gespräche verliefen konstruktiv, heisst es in der Mitteilung. Nach deren Abschluss wollen die Parteien die Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informieren.

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