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Schlagabtausch wegen Spitalstrategie im Kantonsrat St.Gallen

Der Kantonsrat St.Gallen befasst sich mit der Spitalstrategie. Die Debatte startete mit fast zwei Stunden Verspätung, weil noch nicht alle nötigen Dokumente vorlagen. Umso hitziger war sie dann aber später.

13.06.2018 / 11:46 / von: abl
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Die Mitglieder des Kantonsrats St.Gallen befassten sich mit der Spitalstrategie. (Bild: www.sg.ch)

Die Mitglieder des Kantonsrats St.Gallen befassten sich mit der Spitalstrategie. (Bild: www.sg.ch)

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Anstoss der politischen Debatte bildete ein Vorschlag des Verwaltungsrats des Spitalverbundes im Kanton St.Gallen. Weil die Spitäler im Kanton seit Jahren Defizite einfahren, schlägt dieser vor, die Anzahl der Spitäler zu reduzieren. Das könnte bedeuten, dass bis zu fünf der bisher neun Spitäler geschlossen oder zumindest umgewandelt werden. Der Vorschlag sorgte für einen massiven Aufschrei, zahlreiche Vorstösse aus der Politik forderten genauere Einzelheiten.

Bereits am Montag befasste sich nun der St.Galler Kantonsrat mit der Zukunft der neun Spitäler im Kanton. Der Rat beschloss, eine Spezialkommission einzusetzen, die sich mit der Angelegenheit befassen soll.

Heute wurde die Debatte fortgesetzt. Dabei wurde nicht nur politisch argumentiert, sondern es wurde auch gestichelt, kritisiert und gestritten. RADIO TOP hat den Schlagabtausch im Ratssaal mitverfolgt:

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Auf Twitter informiert der Kanton laufend über die Debatte in der Kantonsratssession:

Interpellation: Vertrauen verspielt? Die Debatte ist emotional, denn in dieser Interpellation stellen FDP und SVP der Regierung kritische Fragen zum Grobkonzept des Verwaltungsrates der Spitalverbunde. #KRSG https://t.co/SZySr5ttnz

— Kanton St.Gallen (@kantonsg) 13. Juni 2018

 Die Debatte ist vorläufig unterbrochen, am Nachmittag soll sie weitergeführt werden.

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