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Uznach-Schmerikon: Beschwerde bremst Doppelspurausbau aus

Der Baubeginn für die Doppelspur Uznach-Schmerikon kann nicht eingehalten werden. Aufgrund einer möglichen Beschwerde der Einsprecher wird der Baustart vom 3. September 2018 abgesagt.

12.07.2018 / 14:43 / von: mle
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Der Baubeginn für die Doppelspur Uznach-Schmerikon kann nicht eingehalten werden. (Symbolbild: Pixabay.com)

Der Baubeginn für die Doppelspur Uznach-Schmerikon kann nicht eingehalten werden. (Symbolbild: Pixabay.com)

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In der Region am Obersee sind verschiedene Verbesserungen im Bahnverkehr geplant: Dazu gehören mehr Direktverbindungen und eine Beschleunigung der Strecke zwischen St.Gallen und Rapperswil. Die Zahl der Sitzplätze zwischen Uznach und Rapperswil soll erhöht und das Busangebot in der Region angepasst werden.

Voraussetzung für all diese Pläne ist der Ausbau der Verbindung zwischen Uznach und Schmerikon zu einer doppelspurigen Strecke. Das entsprechende Projekt wurde im Dezember 2016 dem Bundesamt für Verkehr zur Genehmigung vorgelegt und ist bewilligt worden. 

Jetzt hegt die Gemeinde Schmerikon doch Zweifel am Projekt. Dies weil der Doppelspurausbau auf der Schiene zu längeren Schliesszeiten der Bahnübergänge führen würde. Dies würde wiederum zu grösseren Rückstaus auf der Strasse führen. 

Gemäss Mitteilung hatte das Baudepartement Hand geboten, eine Lösung für den zu erwartenden Rückstau zu suchen. Und zwar in Form einer Umfahrungsstrasse und einer Unterführung. 

Die Kosten dafür müsste allerdings vorerst die Gemeinde Schmerikon übernehmen. Diese will das Risiko nicht eingehen und fordert daher vom Kanton St.Gallen und der SBB, sich an den Kosten zu beteiligen. Laut Mitteilung des Baudepartements habe der Kanton jedoch gar keine Rechtsgrundlage, um Gemeindestrassen zu finanzieren. 

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Schmerikon hat nun noch einen Monat Zeit, einen offiziellen Einspruch einzulegen. 

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