Pull down to refresh...
zurück

Mit Handy und ohne Führerschein im Rheintal unterwegs

Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Samstag im Rheintal Kontrollen gegen lärmende Fahrzeuge durchgeführt. Mehrere Autofahrer wurden aus unterschiedlichen Gründen angezeigt.

09.07.2017 / 11:02 / von: abl
Seite drucken Kommentare
0
Die Polizei hielt mehrere Fahrzeuge wegen Verstössen an. (Symbolbild: pixelio.de/Tim Reckmann)

Die Polizei hielt mehrere Fahrzeuge wegen Verstössen an. (Symbolbild: pixelio.de/Tim Reckmann)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Immer wieder erhielt die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von lärmenden Verkehrsteilnehmern im Rheintal. Deshalb wurden im besagten Zeitraum gezielt Kontrollen gegen solche auffälligen Verkehrsteilnehmer durchgeführt.

In Heerbrugg wurde ausserdem eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt, bei der drei Fahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit angezeigt wurden.

Aufgefallen ist dabei vor allem ein 34-jähriger Autofahrer, der während der Fahrt sein Handy benutzte. Als ihn eine Patrouille anhalten wollte, ignorierte er die Aufforderung «Stop Polizei». Weil er abgelenkt war, geriet er mehrfach über die Mittellinie. Als ihn die Patrouille überholte, um ihn anzuhalten, fuhr er wieder über die Mittellinie hinaus und beschleunigte dabei stark und laut. Er wird wegen diverser Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht.

Bei der Kontrolle eines 25-jährigen Autofahrers wurde zudem festgestellt, dass sein Fahrzeug eigentlich ausser Verkehr gesetzt war. Er selber war mit einem Führerausweisentzug belegt. Er hatte fremde Kontrollschilder montiert. Auch er wurde angezeigt.

Drei weitere Autofahrer wurden wegen nicht vorschriftsgemässen technischen Änderungen an den Fahrzeugen zur Anzeige gebracht. Ebenso erhielten zwei weitere eine Ordnungsbusse wegen Bedienung des Mobiltelefons.

Bei der Geschwindigkeitskontrolle an der Rosenbergsaustrasse in Heerbrugg wurden zwei Autofahrer und eine Autofahrerin mit Geschwindigkeiten von 90, 86 und 87 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen.

Die Lärmmessungen selbst führten zu keinen Anzeigen. Die Kantonspolizei erinnert aber daran, dass aus Lärmschutzgründen in Wohngebieten nachts die folgenden Dinge nachts nicht erlaubt sind:

- ständiges Anlassen des Autos, unnötiges Vorwärmen und Laufenlassen des Motors 

- hohe Drehzahlen des Motors im Leerlauf beim Fahren in tiefen Gängen

- zu schnelles Beschleunigen des Fahrzeugs beim Anfahren

- fortgesetztes unnötiges Herumfahren in Ortschaften

- zu schnelles Fahren beim Transport von unbefestigten Ladungen und von Anhängern, Befahren von Kurven und Steigungen

- unsorgfältiges Beladen und Entladen von Fahrzeugen sowie Transport von Kannen und ähnlichen lärmerzeugenden Ladungen ohne Befestigung oder Zwischenlagen

- Zuschlagen von Wagentüren, Motorhauben, Kofferdeckeln

- Störungen durch Radios oder Lautsprechern, die im Fahrzeug eingebaut sind oder mitgeführt werden.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare