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4'500 Unterschriften gegen Thurgauer Kantonstierarzt

Der «Fall Hefenhofen» soll endlich personelle Konsequenzen haben. Dies verlangen Bürgerprotestler aus Romanshorn. Sie wollen am Freitag eine Petition mit 4'500 Unterschriften einreichen.

15.11.2017 / 06:57 / von: das
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Paul Witzig (links) neben dem Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer (Archivbild: RADIO TOP/Raphael Wallimann)

Paul Witzig (links) neben dem Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer (Archivbild: RADIO TOP/Raphael Wallimann)

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Die Bilder von leidenden oder bereits toten Pferden auf einem Hof in Hefenhofen haben im August in der ganzen Schweiz für Schlagzeilen gesorgt. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Der Fall müsse personelle Konsequenzen haben, fordert der Verein Brennpunkt Schweiz mit Sitz in Romanshorn.

Er fordert unter anderem, dass der Thurgauer Kantonstierarzt Paul Witzig sofort den Hut nimmt. Dies weil er für das Leid, welches ein mutmasslicher Tierquäler seinen Pferden zufügte, verantwortlich sei, berichtet die «Thurgauer Zeitung». Die 4'500 gesammelten Unterschriften sollen am Freitag der Thurgauer Regierung übergeben werden.

Die Forderung nach personellen Konsequenzen ist die zweite Petition, die Brennpunkt Schweiz an die Thurgauer Regierung richtet. Kurz nachdem die medialen Wogen im «Fall Hefenhofen» hochgingen, forderte der Verein in einer Petition, dem Pferdezüchter die Tiere wegzunehmen. 13'000 Unterschriften sollen damals in der emotionalen Debatte zusammengekommen sein. Die meisten über das Internet.

Der ganze Fall hat schon für ein juristisches Nachspiel gesorgt. Unter anderem wird gegen den Bauer aus Hefenhofen wegen Tierquälerei ermittelt. Auch gegen das Thurgauer Veterinäramt laufen mehrere Ermittlungen. Ebenfalls wurde eine Untersuchungskommission gegründet.

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