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MXGP in Gachnang steht auf der Kippe

Eine hängige Beschwerde vor dem Thurgauer Verwaltungsgericht könnte dazu führen, dass der MXGP in Gachnang dieses Jahr abgesagt wird. Und das könnte auch für weitere Veranstaltungen im Kanton schwerwiegenden Konsequenzen haben.

12.03.2018 / 16:36 / von: abl
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Der MXGP in Gachnang lockte im vergangenen Jahr viele Besucher an. (Bild: TELE TOP)

Der MXGP in Gachnang lockte im vergangenen Jahr viele Besucher an. (Bild: TELE TOP)

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Gegner des MXGP auf dem Areal «Schweizer Zucker» in Gachnang haben einen Teilerfolg erzielt: Für das Rennen muss ab dem nächsten Jahr nicht nur eine Veranstaltungs-, sondern auch eine Baubewilligung eingereicht werden. Das hat die Thurgauer Regierung entschieden.

Dass das bisher nicht nötig gewesen war, sei aber kein Widerspruch, erklärt die zuständige Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch: «Wir haben den Veranstaltern von Anfang an gesagt, dass sie die ersten drei Jahre mit einer Veranstaltungsbewilligung durchkommen. Ab dann müssen sie eine Baubewilligung einholen», sagt sie im RADIO TOP-Beitrag:

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Dies weil das Motocross-Rennen in Gachnang ein Grossanlass ist und in einer Landwirtschaftszone stattfindet. Und weil sich immer mehr Gegner des Rennens gewehrt haben.

Allerdings ist die ausstehende Baubewilligung nicht die letzte Hürde für den MXGP. Vor dem Thurgauer Verwaltungsgericht ist nämlich noch eine Beschwerde einer unabhängigen Gruppe von Gegnern hängig. Diese will erreichen, dass schon für die Durchführung in diesem Sommer eine Baubewilligung nötig ist. Und dies dürfte den Veranstaltern des Motocross-GP einen Strich durch die Rechnung machen. «Solange die Beschwerde hängig ist, kann das Rennen nicht durchgeführt werden. Und sie wurde ja erst gerade eingereicht», erklärt Cornelia Komposch im Beitrag von TELE TOP. «Wenn also diese aufschiebende Wirkung nicht aufgehoben wird, dann sehe ich wenig Chancen, dass es diesen Sommer ein Rennen geben wird».

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Und nicht nur der MXGP in Gachnang ist von dieser Beschwerde betroffen. Wenn sie nämlich gutgeheissen wird, würde das bedeuten, dass die Regelungen im ganzen Kanton in Frage gestellt würden. Und für Grossanlässe möglicherweise immer eine Baubewilligung nötig wäre. Das würde beispielsweise das Osterrennen in Frauenfeld, das Bergrennen Steckborn oder sogar das Openair Frauenfeld betreffen.

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