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Jedes fünfte Essen am Openair Frauenfeld mangelhaft

Während dem Openair Frauenfeld hat das Kantonale Laboratorium Thurgau bei Essensständen Proben genommen und ausgewertet. Von insgesamt 20 Proben mussten vier beanstandet werden.

17.07.2017 / 15:24 / von: nsh
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Beim Openair Frauenfeld wurde das Essen getestet. (Bild: Raoul Hüppi / RADIO TOP)

Beim Openair Frauenfeld wurde das Essen getestet. (Bild: Raoul Hüppi / RADIO TOP)

Die Proben wurden abgefüllt und dann gekühlt ins Labor gebracht. (Bild: youtube.com / Kanton Thurgau Screenshot)

Die Proben wurden abgefüllt und dann gekühlt ins Labor gebracht. (Bild: youtube.com / Kanton Thurgau Screenshot)

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«Die Probenahme lief problemlos ab. Viele der Standbetreiber sind Profis, die kennen das Prozedere», sagt Davide Degiorgi, der stellvertretende Leiter des Kantonalen Laboratoriums. Bei über 35 Grad eine schweisstreibende Arbeit für die Inspektoren und schwierige Verhältnisse für die Standbetreiber, um die Kühlkette der Speisen zu gewährleisten, schreibt der Kanton Thurgau in einer Mitteilung.

Kantonales Labor Thurgau am Openair Frauenfeld:

 

Die gesammelten Proben wurden direkt nach der Entnahme im Kantonalen Labor in Frauenfeld angesetzt. Drei Tage später konnten sie ausgewertet werden. «Von den 20 Proben, die unsere Inspektoren genommen haben, gab es vier Überschreitungen der mikrobiologischen Richtwerte. Die entsprechenden Standbetreiber haben wir bereits informiert», sagt Alexandra Dostal, Leiterin Abteilung Mikrobiologie. Diese müssen nun schriftlich Stellung nehmen, wie es zur mangelhaften Probe kommen konnte und was sie künftig verbessern werden, damit dies nicht wieder vorkommt. Die Experten des kantonalen Labors werden auch in Zukunft ein Auge darauf haben.

Trotz einer Quote von 20 Prozent ungenügender Proben, stellt das Labor dem Openair Frauenfeld kein schlechtes Zeugnis aus. «Aufgrund der sehr hohen Temperaturen hätte es durchaus eine höhere Quote ungenügender Proben geben können», so Dostal und ergänzt: «Für die Openairbesucherinnen und -besucher waren die Speisen nicht gesundheitsgefährdend, da muss man sich keine Sorgen machen. Beim Kühlen der Speisen besteht bei den Standbetreibern aber noch Luft nach oben.»

 

 

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