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Richter besichtigen Doppelstock-Zug der SBB

Zusammen mit neun behinderten Personen haben Richterinnen und Richter des Bundesverwaltungsgerichts am Dienstag in Romanshorn TG einen der neuen Doppelstock-Züge der SBB besichtigt.

15.05.2018 / 17:24 / von: pha/sda
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Bild: Christian Ginsig SBB, via Twitter

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Mit dem Augenschein machten sich die Richter selbst ein Bild über die Einwände der Behindertenorganisation Inclusion Handicap, die eine Beschwerde gegen die Züge eingereicht hatte.

Inclusion Handicap, der Dachverband der Behindertenorganisationen der Schweiz, hatte in seiner Beschwerde geltend gemacht, dass unbegleitet reisende Menschen mit einer Behinderung in den FV-Dosto-Zügen auf zu viele Hindernisse stossen würden. Aus der Sicht von Inclusion Handicap entsprechen die Züge nicht den rechtlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes.

Das Bundesverwaltungsgericht entzog der Beschwerde im Frühling die aufschiebende Wirkung. Es erlaubte den SBB damit, die Doppelstock-Züge befristet bis Ende November 2018 in Betrieb zu nehmen.

Nun muss das Bundesverwaltungsgericht in der Sache selbst entscheiden. Wann das Urteil gefällt wird, ist gemäss einer Medienmitteilung des Bundesverwaltungsgerichts vom Dienstag noch nicht bekannt.

 

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