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Thurgauer Regierung hält an Bewilligungspraxis fest

Die Thurgauer Regierung verteidigt ihre Bewilligungspraxis für das Motocross-Rennen in Gachnang. In einer Anfrage aus dem Grossen Rat hatten die Grünen die Bewilligungspraxis hinterfragt. Nun hat der Regierungsrat geantwortet. Er will seiner Linie treu bleiben.

19.01.2018 / 11:26 / von: meg
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Thurgauer Regierung hält an Bewilligungspraxis für das Motocross-Rennen in Gachnang fest (Bild: facebook.com/MXGP of Switzerland)

Thurgauer Regierung hält an Bewilligungspraxis für das Motocross-Rennen in Gachnang fest (Bild: facebook.com/MXGP of Switzerland)

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Es sei alles nach gängiger Praxis geschehen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf die Anfrage. Es sei üblich und rechtlich zugelassen, für temporäre Anlässe kein ordentliches Baugenehmigungs-Verfahren durchzuführen. Dies wird von den einzelnen Kantonen sehr unterschiedlich gehandhabt. Im Kanton St.Gallen etwa reicht in der Regel eine Bewilligung des Kantonsforstamtes.

Im Kanton Thurgau müssen grundsätzlich alle «ober und unterirdischen Bauten und Anlagen» offiziell bewilligt werden. Dazu zählten auch provisorische, schreibt der Regierungsrat. Um unnötigen administrativen und finanziellen Aufwand zu vermeiden, wird für temporäre Anlässe kein ordentliches Baugenehmigungs-Verfahren durchgeführt. So beispielsweise bei dem Motocross-Rennen in Gachnang. Das solle auch in Zukunft so bleiben. 

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Fredi Müller
am 16.02.2018 um 11:56
Bravo. Super, hat die Thurgauer Regierung die Bewilligung erteilt. Hat der gesunde Menschenverstand doch gesiegt. Bin auch für Umwelt- + Naturschutz, aber das war von ProNatura, WWF, VCS. eine Ueberreaktion sondergleichen. Warum immer gegeneinander. Wäre schön, wenn Frieden einkehren würde, aber der Richter kanns nicht richten.