Pull down to refresh...
zurück

Thurgauer Regierung überrascht von Abbauplänen bei Agroscope

Der Bundesrat plant eine grosse Restrukturierung bei der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope. Hunderte Stellen stehen auf der Kippe, gewisse Standorte könnten ganz geschlossen werden. Einen solchen Standort hat Agroscope in Tänikon TG.

13.03.2018 / 22:40 / von: vbu
Seite drucken Kommentare
0
Walter Schönholzer (Bild: Kanton Thurgau)

Walter Schönholzer (Bild: Kanton Thurgau)

Der Standort Tänikon (Bild: agroscope.admin.ch)

Der Standort Tänikon (Bild: agroscope.admin.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Agroscope, die landwirtschaftliche Forschungsanstalt des Bundes, soll sich auf spezialisierte Forschung konzentrieren und die Betriebskosten reduzieren. Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat diese Woche in einer Videobotschaft Umbauten und Abbauten angekündigt. So könnten die Standorte im Kanton Fribourg zentralisiert werden.

Betroffen wäre damit einerseits der Kanton Zürich: Agroscope betreibt in Wädenswil und Zürich-Reckenholz Standort, denen die Schliessung droht. Aber auch für den Kanton Thurgau könnten die Pläne Folgen haben: Agroscope ist in Tänikon aktiv - ein Standort, der erst kürzlich nach intensiven Verhandlungen gerettet werden konnte.

«Wir sind überrascht worden von den Plänen des Bundesrats», sagt der zuständige Regierungsrat Walter Schönholzer. Da aber erst letzten Sommer Verträge mit dem Bund über eine Zusammenarbeit in Tänikon abgeschlossen wurden, sieht Schönholzer den nächsten Entscheiden optimistisch entgegen: «Verträge werden geschlossen, um sie einzuhalten - nicht, um sie kurz darauf zu brechen.»

Das ganze Interview mit Walter Schönholzer:

audio

Allerdings betont Schönholzer auch, dass die Regierung die nächsten Schritte aufmerksam beobachte und in engem Kontakt mit dem Bund stehe. Entscheiden will der Bundesrat im Lauf des Sommers 2018.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare