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Trotz Protesten: Motocross-Strecke in Gachnang soll bleiben

Das Motocross-WM-Rennen in Gachnang bei Frauenfeld sorgt für rote Köpfe bei Anwohnern und Umweltschützern. Trotzdem wollen die Veranstalter ihre Rennstrecke jetzt teilweise fix montieren. Ein entsprechendes Gesuch liegt auf.

20.10.2017 / 10:45 / von: sfa
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Die Veranstalter wollen zwei grosse Sprünge der Motocross-Rennstrecke fix installieren. (Bild: facebook.com/MXGP of Switzerland)

Die Veranstalter wollen zwei grosse Sprünge der Motocross-Rennstrecke fix installieren. (Bild: facebook.com/MXGP of Switzerland)

Die Veranstalter wollen zwei grosse Sprünge der Motocross-Rennstrecke fix installieren. (Bild: facebook.com/MXGP of Switzerland)

Die Veranstalter wollen zwei grosse Sprünge der Motocross-Rennstrecke fix installieren. (Bild: facebook.com/MXGP of Switzerland)

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Das Motocross-WM-Rennen in Gachnang findet seit 2016 statt. Bisher erwirkten die Veranstalter jeweils nur eine Ausnahmebewilligung. Das bedeutet auch, dass sie die gesamte Motocross-Strecke nach dem Rennen jeweils wieder abbauen mussten. Das soll sich nun ändern: Die Veranstalter haben ein Gesuch eingereicht, um einige Hindernisse, darunter zwei grosse Sprünge, fix installieren zu dürfen, wie der «Landbote» berichtet.

Das Motocross-Rennen fand 2016 und 2017 jeweils an einem Wochenende im Sommer statt. Es machte allerdings nicht nur aufgrund des Rennsports Schlagzeilen: Bei Anwohnern und Umweltverbänden formierte sich von Beginn weg Widerstand gegen die Veranstaltung. Anwohner beklagten sich unter anderem über den Lärm durch Töffs und Speaker. Sie reichten bei der Gemeinde eine Petition gegen das Rennen ein. Allerdings formierte sich auch die Gegenseite: Anwohner und Motorsportfreunde, die das Rennen begrüssen, machten ebenfalls mobil.

Von den Gegner, zu denen neben Anwohnern auch der WWF und der Verkehrs-Club Schweiz (VCS) zählen, seien bisher keine Einsprachen gegen das aktuelle Baugesuch eingegangen, schreibt der «Landbote» weiter. Allerdings fehlt den Veranstaltern – unabhängig vom Stand ihres Baugesuchs – noch die Veranstaltungsbewilligung fürs nächste Jahr. Bisher erhielten die Veranstalter diese Bewilligung jeweils erst im Verlauf des Frühlings.

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