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Anklage gegen St.Galler in Missbrauchsfall im Breisgau erhoben

Im Fall des jahrelang sexuell missbrauchten Jungen aus dem süddeutschen Staufen ist neben einem 49-jährigen Deutschen auch Anklage gegen einen 37-jährigen St.Galler erhoben worden.

14.02.2018 / 16:42 / von: vdi/sda
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Gegen einen St.Galler wurde Anklage erhoben (Symbolbild: pixabay.com)

Gegen einen St.Galler wurde Anklage erhoben (Symbolbild: pixabay.com)

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Über die Zulassung der Anklagen und die Eröffnung der Hauptverfahren entscheide das Landgericht Freiburg, teilte die Staatsanwaltschaft Freiburg am Mittwoch mit.

In dem Fall sitzen acht Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter die 47 Jahre alte Mutter des Jungen und ihr Freund. Dem Paar wird unter anderem vorgeworfen, den heute Neunjährigen seit 2015 für Sex im Internet angeboten haben. Gegen zwei der Verdächtigen war bereits zuvor Anklage erhoben worden.

Der 37 Jahre alte St.Galler soll sich unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie gefährlicher Körperverletzung verantworten. Den Ermittlungen zufolge sei der Beschuldigte zu den Taten zwischen Spätherbst 2016 und Januar 2017 dreimal in den Breisgau gefahren. Das Kind ist inzwischen in staatlicher Obhut.

Auch dem 49-jährigen Deutschen werden demnach besonders schwere Vergewaltigung und besonders schwere Zwangsprostitution vorgeworfen. Der Mann sei am 25. Oktober 2017 an seinem Standort in einer Kaserne in Frankreich festgenommen worden, hiess es. Die vorgeworfenen Taten seien teilweise als Video an Dritte weitergegeben worden.

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