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Baguette soll zum Weltkulturerbe werden

Französische Bäcker fordern, dass ihr Baguette auf die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wird. Die Pizza aus Neapel und die Basler Fasnacht haben es bereits auf diese Liste geschafft.

12.01.2018 / 20:30 / von: sfa/sda
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Französische Bäcker wollen das Baguette auf die UNESCO-Liste der Weltkulturgüter setzen lassen. (Bild: pixabay.com)

Französische Bäcker wollen das Baguette auf die UNESCO-Liste der Weltkulturgüter setzen lassen. (Bild: pixabay.com)

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Das Baguette gehört zu Frankreich wie Rotwein, Camembert und Baskenmütze. Jetzt wollen die französischen Bäcker, dass das Stangenweissbrot auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der Uno-Kulturorganisation Unesco kommt.

Der Vorsitzende der nationalen Bäckerinnung CNPBF, Dominique Anract, sagte der Zeitung «Le Parisien» vom Freitag, er werde Staatspräsident Emmanuel Macron am Nachmittag bei einem Empfang von Bäckermeistern im Elysée-Palast bitten, den Vorstoss zu unterstützen.

Im Radiosender RTL sagte Anract, das «wunderbare» Produkt aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe sei wie der Pariser Eiffelturm eines der wichtigsten französischen Wahrzeichen.

Im Dezember hatte die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) bereits die «Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers» in die Liste aufgenommen. Auch die Basler Fasnacht, das niederländische Müller-Handwerk und der deutsche Orgelbau gehörten zu den 24 Neuzugängen auf der Liste.

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