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Frauen und Kinder im Irak in verzweifelter Lage – Amnesty schlägt Alarm

Frauen und Kinder im Irak werden für die Verbrechen des Islamischen Staats IS bestraft. Dies, obwohl sie häufig nichts mit der Terrormiliz zu tun haben, schreibt die Organisation Amnesty International in ihrem neuesten Bericht.

17.04.2018 / 09:59 / von: cde
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Im Irak werden tausende Frauen und Kinder ohne Wasser und Lebensmittel in Lagern festgehalten. (Symbolbild: pixabay.com/12019)

Im Irak werden tausende Frauen und Kinder ohne Wasser und Lebensmittel in Lagern festgehalten. (Symbolbild: pixabay.com/12019)

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Tausende Frauen und Kinder werden im Irak ohne Wasser und Lebensmittel in Lagern festgehalten. Die Behörden werfen ihnen vor, dass sie Verbindungen zum IS haben. Den Frauen und Kindern werden deshalb ihre Dokumente weggenommen, sodass sie nicht arbeiten oder flüchten können. Häufig werden die Frauen offenbar auch vergewaltigt. Ihre männlichen Familienmitglieder sind bei der Rückeroberung der IS-Hochburgen im Irak meistens getötet worden oder verschwunden.

Der Irak hat Ende des letzten Jahres den Sieg über den IS erklärt. Dies, nachdem die Armee auch die letzten Städte wieder von der Terrormiliz zurückerobert hatte. Bei diesen Rückeroberungen wurden tausende Männer festgenommen oder sind seit dort verschwunden.

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