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Schaffhauser an Bord der russischen Unglücksmaschine

Unter den 71 Insassen, die beim Flugzeugabsturz in einem Moskauer Vorort am Sonntag ums Leben gekommen waren, waren laut dem russischen Katastrophenschutzministerium auch zwei Ausländer. Bei diesen handle es sich um einen Schweizer und einen Mann aus Aserbaidschan.

12.02.2018 / 15:08 / von: rwa/meg/sda
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Erste Bilder vom Flugzeugwrack kursieren in den Medien. (Bild: life.ru)

Erste Bilder vom Flugzeugwrack kursieren in den Medien. (Bild: life.ru)

Die russische Maschine ist am Sonntag kurz nach dem Start vom Radar verschwunden. (Symbolbild: wikipedia.org unter Creative Commons)

Die russische Maschine ist am Sonntag kurz nach dem Start vom Radar verschwunden. (Symbolbild: wikipedia.org unter Creative Commons)

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Der Name des Schweizers steht auch auf der Passagierliste, die die Airline Saratow am Sonntag auf ihrer Webseite veröffentlicht hatte. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA bestätigt, dass es sich um einen Mann aus der Schweiz handelt.

Zuvor hatte bereits eine Sprecherin der Stadt Orsk, aus der die meisten Absturzopfer stammen, erklärt, dass ein Schweizer unter den Toten sei. Der «Blick» berichtete unter Berufung auf den Chef eines börsenkotierten Schweizer Unternehmens, dass der Mitarbeiter in Russland auf Dienstreise war. Weiter berichtete der Blick, dass es sich beim Schweizer Opfer um einen Mann aus dem Kanton Schaffhausen handelt. Er soll in Stein am Rhein wohnhaft sein.

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Die Maschine vom Typ Antonow An-148 war um 14.28 Uhr Ortszeit (12.28 Uhr MEZ) und damit vier Minuten nach dem Start vom Radar verschwunden, wie die Luftverkehrsbehörde mitteilte. Das Flugzeug hatte eigentlich in die Ural-Stadt Orsk nahe Kasachstan fliegen sollen. Russische Nachrichtenagenturen zitierten Augenzeugen im Dorf Argunowo, denen zufolge die Unglücksmaschine brennend vom Himmel stürzte.

Keiner der 65 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder überlebte das Unglück. Das russische Verkehrsministerium erklärte, es würden verschiedene Gründe für den Absturz geprüft, darunter schlechtes Wetter oder menschliches Versagen.

Ein Datenschreiber der Maschine wurde am Absturzort gefunden. Russland verzeichnet seit Tagen Rekordschneefälle, und zum Unglückszeitpunkt soll schlechte Sicht geherrscht haben.

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