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Bewachte Velostation soll Winterthur etwas weniger kosten

Die bewachte Velostation am Winterthurer Hauptbahnhof hat sich bewährt: Der Stadtrat will sie deshalb weiterführen - doch soll ganz leicht beim Personal gespart werden, wie er am Donnerstag mitteilte.

12.07.2018 / 08:55 / von: pha
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Die Velostation am Bahnhof Winterthur (Bild: Screenshot Google Maps)

Die Velostation am Bahnhof Winterthur (Bild: Screenshot Google Maps)

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Die Velostation wird von der Arbeitsintegration der Stadt Winterthur betrieben. Sie bietet Teillohn-Arbeitsplätze für Sozialhilfebeziehende an. Damit erhalten Personen, die aus persönlichen Gründen nicht im ersten Arbeitsmarkt bestehen können, eine Arbeit und die Möglichkeit zur sozialen Integration.

Der Stadtrat will nun bei der Velostation Kosten einsparen. Er setzt aber nicht bei den Sozialhilfebeziehenden an: Diesen will er stufenweise mehr Eigenverantwortung übertragen, sodass die städtischen Mitarbeiter weniger präsent sein müssen, heisst es in der Mitteilung.

Bis 2020 können so 0,3 Stellen reduziert werden, was zu einer Ersparnis von rund 40'000 Franken pro Jahr führt. Für den Weiterbetrieb der Velostation beantragt der Stadtrat deshalb für die kommenden Jahre abgestufte Kredite: Sie belaufen sich auf 390'000 Franken (2019), 375'000 Franken (2020) und 365'000 Franken (2021).

Dabei handelt es sich um die Bruttokosten der Velostation. Der Stadtrat erwartet im Gegenzug jährliche Einnahmen in der Höhe von 200'000 Franken. Die Stadt Winterthur betreibt die Velostation seit 1997. An zwei Standorten sind rund 1000 überdachte und bewachte Velo-Abstellplätze verfügbar.

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