Pull down to refresh...
zurück

«Diese Kehrtwenden sind etwas irritierend»

Der amtierende Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) äussert sich erstmals zur Kandidatur von Yvonne Beutler (SP) für das Stadtpräsidium. Er will das Stadtpräsidium nicht kampflos aus der Hand geben.

14.03.2018 / 06:35 / von: vbu
Seite drucken Kommentare
0
Michael Künzle (Bild: michael-kuenzle.ch)

Michael Künzle (Bild: michael-kuenzle.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die SP Winterthur hat am Dienstagabend definitiv die amtierende Finanzvorsteherin Yvonne Beutler als Kandidatin nominiert. Sie fordert damit den amtierenden Stadtpräsidenten Michael Künzle heraus.

Gegenüber RADIO TOP nimmt Künzle nun Stellung zur Kandidatur seiner Stadtratskollegin. «Es ist etwas irritierend, dass die SP zuerst nicht fürs Stadtpräsidium antreten will, dann eine Kandidatin ins Rennen schickt und diese dann wieder auswechselt», so Künzle. Es sei ihm aber immer bewusst gewesen, dass er mit allen Varianten rechnen müsse. «Ich werde um das Stadtpräsidium kämpfen – egal, wer auf der anderen Seite steht», sagt Künzle weiter. Die Arbeit im Stadtrat werde durch den Wahlkampf aber nicht beeinträchtigt. 

Das ganze Interview mit dem Winterthurer Stadtpräsidenten Michael Künzle:

audio 

Die Enttäuschung darüber, dass er die Wiederwahl im ersten Wahlgang verpasst hat, sei überwunden. Künzle sieht im NoBillag-Effekt, der viele linke Wähler an die Urne getrieben hat, einen Grund für die verpasste Wiederwahl. Zudem seien die Sparprogramme der letzten Jahre wohl bei einigen Personen schlecht angekommen: «Es kommt mir vor, als hätten wir die Arbeit gemacht, und nun, da es wieder läuft, werden wir abgewählt.»

Beutler auf der anderen Seite wertet den ersten Wahlgang als Zeichen, dass die Bevölkerung eine Wende wolle. Das letzte Wort haben die Wählerinnen und Wähler am 15. April.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare