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Kunstrasenplatz Flüeli wird totalsaniert

Das Doppelkunstrasenfeld auf der Sportanlage Flüeli sei wegen «massiver Unebenheiten» und aufgrund seines Alters dringend sanierungsbedürftig. Der Stadtrat hat deshalb einen Kredit über 2,7 Millionen Franken für eine Totalsanierung bewilligt. Die Bauarbeiten sollen kommenden Sommer starten.

12.03.2018 / 08:59 / von: mle
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Der Kunstrasenplatz Flüeli saniert, weil er nicht bespielbar sei. (Screenshot: google maps)

Der Kunstrasenplatz Flüeli saniert, weil er nicht bespielbar sei. (Screenshot: google maps)

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Der Doppelkunstrasenplatz auf der Sportanlage Flüeli aus dem Jahr 2007 sei am Ende seiner Lebensdauer angekommen, schreibt die Stadt Winterthur am Montag in einer Mitteilung. Er sei aufgrund von Senkungen, Löchern und Unebenheiten kaum mehr bespielbar. Der Zustand des Platzes stelle für die Nutzenden ein erhebliches Unfallrisiko dar und wurde von der Schiedsrichterkommission des Fussballverbandes der Region Zürich bereits mehrfach gerügt.

Das Kunstrasenfeld befindet sich auf einer ehemaligen Deponie. Bereits wenige Monate nach Nutzungsbeginn im Jahr 2007 seien Vertiefungen aufgetreten, die durch die Verdrängung von Feinanteilen der ungebundenen Tragschicht unter dem Kunstrasenteppich auf dem Deponiegrund entstanden. Nach intensiven Verhandlungen mit den damaligen Erstellern seien 2011 auf deren Kosten grössere Sanierungsarbeiten vorgenommen worden. Die Probleme hätten dadurch aber nicht vollständig behoben werden können, schreibt die Stadt weiter. 

Im Gegensatz zur ursprünglichen Bauweise werde bei der anstehenden Totalsanierung neu ein Sickerasphaltbelag unter der Kunstrasenschicht eingebaut. Dadurch würde die Entwässerung verbessert, und das Problem des unebenen Kunstrasenplatzes Flüeli könne behoben werden.

Der Stadtrat habe für die Totalsanierung gebundene Ausgaben von 2,7 Millionen Franken bewilligt. Aus dem kantonalen Sportfonds werde mit einem Subventionsbeitrag von 10 Prozent gerechnet. Von den im Jahr 2007 erstellten Anlageteilen können ein Teil des Entwässerungssystems und der Ballfangzaun erhalten bleiben. Die Bauarbeiten sollen Mitte Mai 2018 starten, und dauern voraussichtlich dreieinhalb Monate.

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